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Questões de Concursos Interpretação de Textos Textinterpretation

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61Q1019643 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Edital n 138, SEEDPR, Consulplan, 2024

In Deutsch als Fremdsprache, behauptet Dietmar Rösler: „Seit digitale Medien verfügbar sind, wird mehr geschrieben. Allerdings ist dabei nicht jedes Schreiben auch ein Schreiben im klassischen Sinne – das Schreiben im Text-Chat ist eigentlich ein getipptes Sprechen […]“
(Rösler, Dietmar. Deutsch als Fremdsprache. Stuttgart, Weimar: J.B. Metzler, 2012, S. 140.)

Was ist damit gemeint?
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62Q1019329 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Habilitado, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2023

Texto associado.
Einen Tierschutzhund aus dem Ausland adoptieren - Worauf muss ich achten?

Gerettete Hunde aus dem Ausland machen inzwischen einen großen Teil der Hundepopulation in Deutschland aus. Aber sollte man einen heimatlosen Hund aus dem Ausland adoptieren? In jedem Fall ist ein heimatloser Hund ein Überraschungspaket. Es kann wunderbar laufen mit diesen Hunden - oder viel Arbeit und Kummer bedeuten. Unsere Autorin Ute Gebhardt hat sich im Rahmen der Dokuserie "Heimatlose Hunde" genauer mit diesem Thema beschäftigt und war auf der Suche nach Antworten.

Welche Eindrücke hinterlässt die Arbeit an der Serie "Heimatlose Hunde"?

Beeindruckt hat mich das Engagement vieler Menschen für Tierschutz-Hunde aus dem Ausland. Etliche gehen dabei an ihre Grenzen und manche darüber hinaus. Auch die meisten geretteten Hunde sind bemerkenswert. Trotz schlimmer Erlebnisse haben sie noch Vertrauen und Lebensfreude.

Verblüfft hat mich, wie ungenau die Informationen zum Thema sind, obwohl Tierschutzhunde aus dem Ausland in Deutschland stark im Trend liegen. Mindestens ein Viertel der Hunde in Deutschland dürften inzwischen gerettete Auslandshunde sein. Aber niemand kann genau sagen, wie viele von ihnen jährlich ins Land kommen. 100.000, sagen manche, andere sprechen von 300.000. Unbekannt ist auch, wie viele Tierschutzvereine diese Hunde vermitteln. Es ist nicht einmal klar, wie viele Hunde überhaupt in Deutschland leben. Man ist auf Schätzungen und Zahlen aus der Marktforschung angewiesen. Danach sind es inzwischen mehr als zehn Millionen, Tendenz steigend.

Bestürzt hat mich, wie herzlos in vielen Ländern mit Hunden umgegangen wird. Auf die Frage, wie diese oder jene Hündin mit ihren Welpen hier auf die Straße geriet, war die Antwort am Straßenrand wieder und wieder: Die hat jemand trächtig aus dem Auto geworfen.

Soll man einen geretteten Hund aus dem Ausland nehmen?

Leute vom Tierschutz würden sofort antworten: Auf jeden Fall. Ich denke aber, dass gerade Hunde-Anfänger überfordert sein können. Heimatlose Hunde bringen ihre Ängste, Defizite und Traumata mit. Oft brauchen sie Hilfe beim Überwinden dieser Last. Da ist Erfahrung hilfreich. In jedem Fall sollte man auf ein paar Probleme vorbereitet sein. Für diese Hunde kann ein sehr langer Atem nötig sein, Toleranz und die Bereitschaft, neue Wege einzuschlagen. Wer dazu bereit ist, für den ist der heimatlose Hund bestimmt eine gute Wahl.

Wie findet man einen heimatlosen Hund?

Bevor man auf die Suche nach einem Auslandshund geht, kann man gar nicht genug Informationen haben. Beim Deutschen Tierschutzbund oder bei den größeren Tierrechtsorganisationen wie Peta finden sich auf den Websites viele Empfehlungen. Darunter sind wichtige Warnungen. Werden zum Beispiel Welpen unter dem Alter von 15 Wochen vermittelt, ist die Sache ganz gewiss nicht korrekt. Auch Direktvermittlungen sind bedenklich. Es kann schiefgehen, wenn man einen Hund aus dem Süden per Foto kennenlernt und ihn dann im Morgengrauen auf einem Autobahnrastplatz in Empfang nehmen soll. Die Transport-Papiere samt Impfausweis könnten gefälscht sein. Bei Problemen mit dem Hund gäbe es dann keine Ansprechpartner.

Was ist besser: Tierheim oder Pflegestelle?

Nach meinen Beobachtungen hat es so ein Auslandshund leichter, wenn er sich auf einer Pflegestelle einleben konnte. Viele Seiten des Lebens hier hat er dann schon kennengelernt, meistens an der Seite von nervenstarken Hunden. Pflegefamilien haben meistens eigene Hunde, die die Neuen unter ihre Fittiche nehmen. Von so einer Pflegestelle bringt der heimatlose Hund oft auch schon ein paar Manieren mit. Stubenreinheit und Leinenführigkeit zum Beispiel. Auf Pflegestellen lässt sich besser als im Tierheim herausfinden, wie der Hund auf Kinder oder andere Haustiere reagiert. Nur: Es gibt nicht genug Pflegestellen für alle Hunde. Und in den Tierheimen wird auch großartige Arbeit geleistet.

Was tun, wenn mir im Ausland ein Hund in Not auf der Straße begegnet?

Einen Straßenhund in Not einfach mitnehmen, ist nicht legal. Der Hund bräuchte zumindest Impfungen, bevor er nach Deutschland einreisen dürfte. Die Tollwutimpfung wird erst nach 21 Tagen gültig. Man kann versuchen, mit Menschen im Umfeld ins Gespräch zu kommen, eventuell Futter und Medikamente spenden, damit dem Hund vor Ort geholfen wird. Will man sich darauf nicht verlassen, muss man nach Tierheimen vor Ort suchen, die Kontakte zu deutschen Tierschutzorganisationen haben.

Die Situation der Straßenhunde im Süden und Osten Europas insgesamt lässt sich nur durch nachhaltigen Tierschutz verbessern. Das bedeutet Kastrationen, politische Arbeit, Bildungsarbeit. Viele Vereine aus Deutschland arbeiten nachhaltig im Ausland oder unterstützen Vereine vor Ort, die so arbeiten. All diese Vereine arbeiten ausschließlich mit Spenden. Vielleicht würden auch Tierrechte als Standard in der EU helfen. Doch das scheint ein langer, zäher Weg zu sein.

Schleppen Auslandshunde neue Krankheiten ein?

Theoretisch ist das möglich. Die größte Gefahr geht wohl von der braunen Hundezecke aus, die in Deutschland noch nicht heimisch ist. Weil sie immer wieder eingeschleppt wird, könnte sie bei steigenden Temperaturen eines Tages auch hier überleben. Doch Tierschutzhunde aus dem Ausland sind heutzutage gegen Parasiten behandelt. So stellen sie kaum mehr eine "Einflugschneise" dar. Bedenklicher scheint dieUrlaubsreise mit dem Hund in den Süden ohne strenge Parasiten-Prävention.

Zwar haben wir die braune Hundezecke noch nicht, aber auch die heimische Auwald-Zecke oder der gemeine Holzbock übertragen Krankheiten, die man Mittelmeererkrankungen nennt, beispielsweise die Hunde-Malaria. Solche Fälle scheinen zuzunehmen. Das könnte aber einfach an genauerer Diagnostik liegen.

Auslandshunde werden vor der Einreise nach Deutschland auf die so genannten "Mittelmeerkrankheiten" getestet. Ordentlich arbeitende Tierschutzvereine lassen die Hunde in Deutschland vor der Vermittlung noch einmal testen. Wer einen Auslandshund hat, dessen Blutbild Antikörper bei den einschlägigen Krankheiten zeigt, sollte das Thema lebenslang im Auge behalten. Womöglich braucht es Expertenwissen, zum Beispiel vom Verein Parasitus Ex.

Warum liegt der Auslandshund in Deutschland im Trend?

Es scheint, als hätte der Trend zum geretteten Hund schlicht mit der Bereitschaft zum Helfen zu tun. Was viele Menschen an Tierschutzhunden lieben, ist deren Bescheidenheit und Zufriedenheit. Womöglich hatte der Tierschutzhund schon genug Stress in seinem Leben, und so braucht er zum Glücklichsein einfach nur Futter, einen gemütlichen Schlafplatz und Zuwendung.

Der Auslandshund ist im Vergleich zu hiesigen Artgenossen oft viel besser sozialisiert. Er hat in Rudeln gelebt, entweder auf der Straße oder im Tierheim-Zwinger. Er hätte kaum überlebt, würde er die Kommunikation unter Hunden nicht bestens beherrschen.

Welche Trends gibt es noch in Sachen Hund?

Der Trend zum Hund scheint ungebrochen, die Zahlen steigen und der Anteil der geretteten Hunde nimmt zu. Ein seit Jahrzehnten anhaltender Wandel zum "Sozialpartner" Hund ist sichtbar. In dem Maße, wie seine alten Funktionen als Wach- oder Hütehund verschwinden, wird er zum Familienmitglied und Freizeitpartner. Ich glaube, der Hund ersetzt uns die Beziehung zu den Nutztieren, die weitgehend aus dem Leben verschwunden sind. Und er dient vielleicht als "Sozialkitt" in den locker gewordenen familiären Beziehungen. Außerdem wird der Hund immer mehr zum Konsumfaktor.

Interessant finde ich, dass die Verhaltensforschung den Hund seit einigen Jahren entdeckt hat. Es ist erstaunlich, was wir alles nicht genau über unser wichtigstes Haustier wissen. Was aber inzwischen unstrittig ist: Der Hund begleitet uns schon viel länger, als die Forschung früher annahm. Mich faszinieren die Theorien zur Evolution von Hund und Mensch, die manche als Symbiose betrachten. Nimmt man all diese Trends zusammen, dürften Hunde in Deutschland eine gute Zukunft haben.


https://www.mdr.de/ratgeber/familie/heimatlose -hunde-tierschutz-ausland-rettung-100.html
Welche Bedenken gibt es bezüglich der Gesundheit von Auslandshunden im Zusammenhang mit Krankheiten?
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63Q1019331 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Habilitado, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2023

Texto associado.
Einen Tierschutzhund aus dem Ausland adoptieren - Worauf muss ich achten?

Gerettete Hunde aus dem Ausland machen inzwischen einen großen Teil der Hundepopulation in Deutschland aus. Aber sollte man einen heimatlosen Hund aus dem Ausland adoptieren? In jedem Fall ist ein heimatloser Hund ein Überraschungspaket. Es kann wunderbar laufen mit diesen Hunden - oder viel Arbeit und Kummer bedeuten. Unsere Autorin Ute Gebhardt hat sich im Rahmen der Dokuserie "Heimatlose Hunde" genauer mit diesem Thema beschäftigt und war auf der Suche nach Antworten.

Welche Eindrücke hinterlässt die Arbeit an der Serie "Heimatlose Hunde"?

Beeindruckt hat mich das Engagement vieler Menschen für Tierschutz-Hunde aus dem Ausland. Etliche gehen dabei an ihre Grenzen und manche darüber hinaus. Auch die meisten geretteten Hunde sind bemerkenswert. Trotz schlimmer Erlebnisse haben sie noch Vertrauen und Lebensfreude.

Verblüfft hat mich, wie ungenau die Informationen zum Thema sind, obwohl Tierschutzhunde aus dem Ausland in Deutschland stark im Trend liegen. Mindestens ein Viertel der Hunde in Deutschland dürften inzwischen gerettete Auslandshunde sein. Aber niemand kann genau sagen, wie viele von ihnen jährlich ins Land kommen. 100.000, sagen manche, andere sprechen von 300.000. Unbekannt ist auch, wie viele Tierschutzvereine diese Hunde vermitteln. Es ist nicht einmal klar, wie viele Hunde überhaupt in Deutschland leben. Man ist auf Schätzungen und Zahlen aus der Marktforschung angewiesen. Danach sind es inzwischen mehr als zehn Millionen, Tendenz steigend.

Bestürzt hat mich, wie herzlos in vielen Ländern mit Hunden umgegangen wird. Auf die Frage, wie diese oder jene Hündin mit ihren Welpen hier auf die Straße geriet, war die Antwort am Straßenrand wieder und wieder: Die hat jemand trächtig aus dem Auto geworfen.

Soll man einen geretteten Hund aus dem Ausland nehmen?

Leute vom Tierschutz würden sofort antworten: Auf jeden Fall. Ich denke aber, dass gerade Hunde-Anfänger überfordert sein können. Heimatlose Hunde bringen ihre Ängste, Defizite und Traumata mit. Oft brauchen sie Hilfe beim Überwinden dieser Last. Da ist Erfahrung hilfreich. In jedem Fall sollte man auf ein paar Probleme vorbereitet sein. Für diese Hunde kann ein sehr langer Atem nötig sein, Toleranz und die Bereitschaft, neue Wege einzuschlagen. Wer dazu bereit ist, für den ist der heimatlose Hund bestimmt eine gute Wahl.

Wie findet man einen heimatlosen Hund?

Bevor man auf die Suche nach einem Auslandshund geht, kann man gar nicht genug Informationen haben. Beim Deutschen Tierschutzbund oder bei den größeren Tierrechtsorganisationen wie Peta finden sich auf den Websites viele Empfehlungen. Darunter sind wichtige Warnungen. Werden zum Beispiel Welpen unter dem Alter von 15 Wochen vermittelt, ist die Sache ganz gewiss nicht korrekt. Auch Direktvermittlungen sind bedenklich. Es kann schiefgehen, wenn man einen Hund aus dem Süden per Foto kennenlernt und ihn dann im Morgengrauen auf einem Autobahnrastplatz in Empfang nehmen soll. Die Transport-Papiere samt Impfausweis könnten gefälscht sein. Bei Problemen mit dem Hund gäbe es dann keine Ansprechpartner.

Was ist besser: Tierheim oder Pflegestelle?

Nach meinen Beobachtungen hat es so ein Auslandshund leichter, wenn er sich auf einer Pflegestelle einleben konnte. Viele Seiten des Lebens hier hat er dann schon kennengelernt, meistens an der Seite von nervenstarken Hunden. Pflegefamilien haben meistens eigene Hunde, die die Neuen unter ihre Fittiche nehmen. Von so einer Pflegestelle bringt der heimatlose Hund oft auch schon ein paar Manieren mit. Stubenreinheit und Leinenführigkeit zum Beispiel. Auf Pflegestellen lässt sich besser als im Tierheim herausfinden, wie der Hund auf Kinder oder andere Haustiere reagiert. Nur: Es gibt nicht genug Pflegestellen für alle Hunde. Und in den Tierheimen wird auch großartige Arbeit geleistet.

Was tun, wenn mir im Ausland ein Hund in Not auf der Straße begegnet?

Einen Straßenhund in Not einfach mitnehmen, ist nicht legal. Der Hund bräuchte zumindest Impfungen, bevor er nach Deutschland einreisen dürfte. Die Tollwutimpfung wird erst nach 21 Tagen gültig. Man kann versuchen, mit Menschen im Umfeld ins Gespräch zu kommen, eventuell Futter und Medikamente spenden, damit dem Hund vor Ort geholfen wird. Will man sich darauf nicht verlassen, muss man nach Tierheimen vor Ort suchen, die Kontakte zu deutschen Tierschutzorganisationen haben.

Die Situation der Straßenhunde im Süden und Osten Europas insgesamt lässt sich nur durch nachhaltigen Tierschutz verbessern. Das bedeutet Kastrationen, politische Arbeit, Bildungsarbeit. Viele Vereine aus Deutschland arbeiten nachhaltig im Ausland oder unterstützen Vereine vor Ort, die so arbeiten. All diese Vereine arbeiten ausschließlich mit Spenden. Vielleicht würden auch Tierrechte als Standard in der EU helfen. Doch das scheint ein langer, zäher Weg zu sein.

Schleppen Auslandshunde neue Krankheiten ein?

Theoretisch ist das möglich. Die größte Gefahr geht wohl von der braunen Hundezecke aus, die in Deutschland noch nicht heimisch ist. Weil sie immer wieder eingeschleppt wird, könnte sie bei steigenden Temperaturen eines Tages auch hier überleben. Doch Tierschutzhunde aus dem Ausland sind heutzutage gegen Parasiten behandelt. So stellen sie kaum mehr eine "Einflugschneise" dar. Bedenklicher scheint dieUrlaubsreise mit dem Hund in den Süden ohne strenge Parasiten-Prävention.

Zwar haben wir die braune Hundezecke noch nicht, aber auch die heimische Auwald-Zecke oder der gemeine Holzbock übertragen Krankheiten, die man Mittelmeererkrankungen nennt, beispielsweise die Hunde-Malaria. Solche Fälle scheinen zuzunehmen. Das könnte aber einfach an genauerer Diagnostik liegen.

Auslandshunde werden vor der Einreise nach Deutschland auf die so genannten "Mittelmeerkrankheiten" getestet. Ordentlich arbeitende Tierschutzvereine lassen die Hunde in Deutschland vor der Vermittlung noch einmal testen. Wer einen Auslandshund hat, dessen Blutbild Antikörper bei den einschlägigen Krankheiten zeigt, sollte das Thema lebenslang im Auge behalten. Womöglich braucht es Expertenwissen, zum Beispiel vom Verein Parasitus Ex.

Warum liegt der Auslandshund in Deutschland im Trend?

Es scheint, als hätte der Trend zum geretteten Hund schlicht mit der Bereitschaft zum Helfen zu tun. Was viele Menschen an Tierschutzhunden lieben, ist deren Bescheidenheit und Zufriedenheit. Womöglich hatte der Tierschutzhund schon genug Stress in seinem Leben, und so braucht er zum Glücklichsein einfach nur Futter, einen gemütlichen Schlafplatz und Zuwendung.

Der Auslandshund ist im Vergleich zu hiesigen Artgenossen oft viel besser sozialisiert. Er hat in Rudeln gelebt, entweder auf der Straße oder im Tierheim-Zwinger. Er hätte kaum überlebt, würde er die Kommunikation unter Hunden nicht bestens beherrschen.

Welche Trends gibt es noch in Sachen Hund?

Der Trend zum Hund scheint ungebrochen, die Zahlen steigen und der Anteil der geretteten Hunde nimmt zu. Ein seit Jahrzehnten anhaltender Wandel zum "Sozialpartner" Hund ist sichtbar. In dem Maße, wie seine alten Funktionen als Wach- oder Hütehund verschwinden, wird er zum Familienmitglied und Freizeitpartner. Ich glaube, der Hund ersetzt uns die Beziehung zu den Nutztieren, die weitgehend aus dem Leben verschwunden sind. Und er dient vielleicht als "Sozialkitt" in den locker gewordenen familiären Beziehungen. Außerdem wird der Hund immer mehr zum Konsumfaktor.

Interessant finde ich, dass die Verhaltensforschung den Hund seit einigen Jahren entdeckt hat. Es ist erstaunlich, was wir alles nicht genau über unser wichtigstes Haustier wissen. Was aber inzwischen unstrittig ist: Der Hund begleitet uns schon viel länger, als die Forschung früher annahm. Mich faszinieren die Theorien zur Evolution von Hund und Mensch, die manche als Symbiose betrachten. Nimmt man all diese Trends zusammen, dürften Hunde in Deutschland eine gute Zukunft haben.


https://www.mdr.de/ratgeber/familie/heimatlose -hunde-tierschutz-ausland-rettung-100.html
Welche Empfehlung wird bezüglich geretteter Hunde aus dem Ausland gegeben?
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64Q1019602 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Alemão, FURB SC, FURB, 2024

Wie können Lehrkräfte die Vorkenntnisse der Lernenden effektiv aktivieren, bevor ein deutscher Text gelesen wird?
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65Q1019242 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Professor, Prefeitura de Schroeder SC, FURB, 2023

Lesen Sie den folgenden Text und markieren Sie die richtige Alternative:
Fußballer Just Fontaine gestorben
Just Fontaine war ein wichtiger Fußball-Spieler aus dem Land Frankreich. Er hat bei einer Welt-Meisterschaft 13 Tore geschossen. So viele Tore hat kein anderer Spieler bei einem Turnier geschafft. Jetzt ist Fontaine mit 89 Jahren gestorben.
Just Fontaine wurde 1933 in dem Land Marokko geboren. Das Land war damals eine Kolonie von Frankreich. Als Fußballer hat Fontaine für verschiedene Vereine in Frankreich und auch für die National-Mannschaft gespielt. Er war bei der Welt-Meisterschaft in Schweden im Jahr 1958 mit dabei. Dort hat er die 13 Tore für Frankreich geschossen.
Später hat Fontaine als Trainer gearbeitet. Zum Beispiel für die National-Mannschaften von Frankreich und von Marokko. Viele Menschen in Frankreich haben nach seinem Tod gesagt: Just Fontaine war eine Legende in Frankreich. Der Präsident von Frankreich heißt Emmanuel Macron. Er hat gesagt: Fontaine wird für uns immer wichtig bleiben.
(Abgerufen am 05. März 2023 bei https://www.nachrichtenleicht. de/fussballer-just-fontaine-gestorben-100.html)
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66Q1019335 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Habilitado, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2023

Texto associado.
Einen Tierschutzhund aus dem Ausland adoptieren - Worauf muss ich achten?

Gerettete Hunde aus dem Ausland machen inzwischen einen großen Teil der Hundepopulation in Deutschland aus. Aber sollte man einen heimatlosen Hund aus dem Ausland adoptieren? In jedem Fall ist ein heimatloser Hund ein Überraschungspaket. Es kann wunderbar laufen mit diesen Hunden - oder viel Arbeit und Kummer bedeuten. Unsere Autorin Ute Gebhardt hat sich im Rahmen der Dokuserie "Heimatlose Hunde" genauer mit diesem Thema beschäftigt und war auf der Suche nach Antworten.

Welche Eindrücke hinterlässt die Arbeit an der Serie "Heimatlose Hunde"?

Beeindruckt hat mich das Engagement vieler Menschen für Tierschutz-Hunde aus dem Ausland. Etliche gehen dabei an ihre Grenzen und manche darüber hinaus. Auch die meisten geretteten Hunde sind bemerkenswert. Trotz schlimmer Erlebnisse haben sie noch Vertrauen und Lebensfreude.

Verblüfft hat mich, wie ungenau die Informationen zum Thema sind, obwohl Tierschutzhunde aus dem Ausland in Deutschland stark im Trend liegen. Mindestens ein Viertel der Hunde in Deutschland dürften inzwischen gerettete Auslandshunde sein. Aber niemand kann genau sagen, wie viele von ihnen jährlich ins Land kommen. 100.000, sagen manche, andere sprechen von 300.000. Unbekannt ist auch, wie viele Tierschutzvereine diese Hunde vermitteln. Es ist nicht einmal klar, wie viele Hunde überhaupt in Deutschland leben. Man ist auf Schätzungen und Zahlen aus der Marktforschung angewiesen. Danach sind es inzwischen mehr als zehn Millionen, Tendenz steigend.

Bestürzt hat mich, wie herzlos in vielen Ländern mit Hunden umgegangen wird. Auf die Frage, wie diese oder jene Hündin mit ihren Welpen hier auf die Straße geriet, war die Antwort am Straßenrand wieder und wieder: Die hat jemand trächtig aus dem Auto geworfen.

Soll man einen geretteten Hund aus dem Ausland nehmen?

Leute vom Tierschutz würden sofort antworten: Auf jeden Fall. Ich denke aber, dass gerade Hunde-Anfänger überfordert sein können. Heimatlose Hunde bringen ihre Ängste, Defizite und Traumata mit. Oft brauchen sie Hilfe beim Überwinden dieser Last. Da ist Erfahrung hilfreich. In jedem Fall sollte man auf ein paar Probleme vorbereitet sein. Für diese Hunde kann ein sehr langer Atem nötig sein, Toleranz und die Bereitschaft, neue Wege einzuschlagen. Wer dazu bereit ist, für den ist der heimatlose Hund bestimmt eine gute Wahl.

Wie findet man einen heimatlosen Hund?

Bevor man auf die Suche nach einem Auslandshund geht, kann man gar nicht genug Informationen haben. Beim Deutschen Tierschutzbund oder bei den größeren Tierrechtsorganisationen wie Peta finden sich auf den Websites viele Empfehlungen. Darunter sind wichtige Warnungen. Werden zum Beispiel Welpen unter dem Alter von 15 Wochen vermittelt, ist die Sache ganz gewiss nicht korrekt. Auch Direktvermittlungen sind bedenklich. Es kann schiefgehen, wenn man einen Hund aus dem Süden per Foto kennenlernt und ihn dann im Morgengrauen auf einem Autobahnrastplatz in Empfang nehmen soll. Die Transport-Papiere samt Impfausweis könnten gefälscht sein. Bei Problemen mit dem Hund gäbe es dann keine Ansprechpartner.

Was ist besser: Tierheim oder Pflegestelle?

Nach meinen Beobachtungen hat es so ein Auslandshund leichter, wenn er sich auf einer Pflegestelle einleben konnte. Viele Seiten des Lebens hier hat er dann schon kennengelernt, meistens an der Seite von nervenstarken Hunden. Pflegefamilien haben meistens eigene Hunde, die die Neuen unter ihre Fittiche nehmen. Von so einer Pflegestelle bringt der heimatlose Hund oft auch schon ein paar Manieren mit. Stubenreinheit und Leinenführigkeit zum Beispiel. Auf Pflegestellen lässt sich besser als im Tierheim herausfinden, wie der Hund auf Kinder oder andere Haustiere reagiert. Nur: Es gibt nicht genug Pflegestellen für alle Hunde. Und in den Tierheimen wird auch großartige Arbeit geleistet.

Was tun, wenn mir im Ausland ein Hund in Not auf der Straße begegnet?

Einen Straßenhund in Not einfach mitnehmen, ist nicht legal. Der Hund bräuchte zumindest Impfungen, bevor er nach Deutschland einreisen dürfte. Die Tollwutimpfung wird erst nach 21 Tagen gültig. Man kann versuchen, mit Menschen im Umfeld ins Gespräch zu kommen, eventuell Futter und Medikamente spenden, damit dem Hund vor Ort geholfen wird. Will man sich darauf nicht verlassen, muss man nach Tierheimen vor Ort suchen, die Kontakte zu deutschen Tierschutzorganisationen haben.

Die Situation der Straßenhunde im Süden und Osten Europas insgesamt lässt sich nur durch nachhaltigen Tierschutz verbessern. Das bedeutet Kastrationen, politische Arbeit, Bildungsarbeit. Viele Vereine aus Deutschland arbeiten nachhaltig im Ausland oder unterstützen Vereine vor Ort, die so arbeiten. All diese Vereine arbeiten ausschließlich mit Spenden. Vielleicht würden auch Tierrechte als Standard in der EU helfen. Doch das scheint ein langer, zäher Weg zu sein.

Schleppen Auslandshunde neue Krankheiten ein?

Theoretisch ist das möglich. Die größte Gefahr geht wohl von der braunen Hundezecke aus, die in Deutschland noch nicht heimisch ist. Weil sie immer wieder eingeschleppt wird, könnte sie bei steigenden Temperaturen eines Tages auch hier überleben. Doch Tierschutzhunde aus dem Ausland sind heutzutage gegen Parasiten behandelt. So stellen sie kaum mehr eine "Einflugschneise" dar. Bedenklicher scheint dieUrlaubsreise mit dem Hund in den Süden ohne strenge Parasiten-Prävention.

Zwar haben wir die braune Hundezecke noch nicht, aber auch die heimische Auwald-Zecke oder der gemeine Holzbock übertragen Krankheiten, die man Mittelmeererkrankungen nennt, beispielsweise die Hunde-Malaria. Solche Fälle scheinen zuzunehmen. Das könnte aber einfach an genauerer Diagnostik liegen.

Auslandshunde werden vor der Einreise nach Deutschland auf die so genannten "Mittelmeerkrankheiten" getestet. Ordentlich arbeitende Tierschutzvereine lassen die Hunde in Deutschland vor der Vermittlung noch einmal testen. Wer einen Auslandshund hat, dessen Blutbild Antikörper bei den einschlägigen Krankheiten zeigt, sollte das Thema lebenslang im Auge behalten. Womöglich braucht es Expertenwissen, zum Beispiel vom Verein Parasitus Ex.

Warum liegt der Auslandshund in Deutschland im Trend?

Es scheint, als hätte der Trend zum geretteten Hund schlicht mit der Bereitschaft zum Helfen zu tun. Was viele Menschen an Tierschutzhunden lieben, ist deren Bescheidenheit und Zufriedenheit. Womöglich hatte der Tierschutzhund schon genug Stress in seinem Leben, und so braucht er zum Glücklichsein einfach nur Futter, einen gemütlichen Schlafplatz und Zuwendung.

Der Auslandshund ist im Vergleich zu hiesigen Artgenossen oft viel besser sozialisiert. Er hat in Rudeln gelebt, entweder auf der Straße oder im Tierheim-Zwinger. Er hätte kaum überlebt, würde er die Kommunikation unter Hunden nicht bestens beherrschen.

Welche Trends gibt es noch in Sachen Hund?

Der Trend zum Hund scheint ungebrochen, die Zahlen steigen und der Anteil der geretteten Hunde nimmt zu. Ein seit Jahrzehnten anhaltender Wandel zum "Sozialpartner" Hund ist sichtbar. In dem Maße, wie seine alten Funktionen als Wach- oder Hütehund verschwinden, wird er zum Familienmitglied und Freizeitpartner. Ich glaube, der Hund ersetzt uns die Beziehung zu den Nutztieren, die weitgehend aus dem Leben verschwunden sind. Und er dient vielleicht als "Sozialkitt" in den locker gewordenen familiären Beziehungen. Außerdem wird der Hund immer mehr zum Konsumfaktor.

Interessant finde ich, dass die Verhaltensforschung den Hund seit einigen Jahren entdeckt hat. Es ist erstaunlich, was wir alles nicht genau über unser wichtigstes Haustier wissen. Was aber inzwischen unstrittig ist: Der Hund begleitet uns schon viel länger, als die Forschung früher annahm. Mich faszinieren die Theorien zur Evolution von Hund und Mensch, die manche als Symbiose betrachten. Nimmt man all diese Trends zusammen, dürften Hunde in Deutschland eine gute Zukunft haben.


https://www.mdr.de/ratgeber/familie/heimatlose -hunde-tierschutz-ausland-rettung-100.html
Welche Empfehlungen werden gegeben, um einen heimatlosen Hund zu finden?
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67Q1019601 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Alemão, FURB SC, FURB, 2024

Lesen Sie den Ausschnitt:
Bodensee
Der Bodensee am Vierländereck (Deutschland, Österreich, Schweiz und Lichtenstein) bietet Ihnen unendlich viele Möglichkeiten für einen aktiven und erholsamen Urlaub. Ob Sie sich für die Städte Konstanz und Lindau interessieren, einen Besuch der Blumeninsel Mainau oder der Klosterinsel Reichenau planen oder beim Wandern, Radfahren, Tauchen oder Segeln aktiv werden wollen, die Bodenseeregion ist das perfekte Urlaubsziel. Für Familien mit Kindern stehen viele Ferienwohnungen und Campingplätze zur Verfügung und es wird garantiert nie langweilig. Aber es gibt auch traumhaft schöne Hotels direkt am Seeufer oder in der Altstadt.

Quelle: https://www.kurz-mal-weg.de/reisemagazin/reiseziele/reiseziele-deutsc hland

Was ist laut dem Text eine der Aktivitäten, die man in der Bodenseeregion unternehmen kann?
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68Q1019642 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Edital n 138, SEEDPR, Consulplan, 2024

Am 05.11.2024 stand im Spiegel-Online die folgende Schlagzeile:

„Im Wartezimmer besteht immer das Risiko, eine Infektion weiterzutragen.“
Die Möglichkeit, sich am Telefon krankzuschreiben zu lassen, könnte bald wieder abgeschafft werden – weil die Krankenstände so hoch sind. Markus Beier, Vorsitzender des Hausärzteverbandes, erklärt, warum das fatal wäre.

Welche Aussage steht nicht im Text?
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69Q1019809 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Alemão, Prefeitura de Alto Bela Vista SC, AMAUC, 2024

Texto associado.

O texto seguinte servirá de base para responder à questão.


Entspannung in der Natur: Gesundheitstrend Waldbaden


In Japan gilt der Aufenthalt im Wald schon lange als Medizin für Körper und Seele. Auch bei uns hat man die therapeutische Wirkung der Bäume in den letzten Jahren entdeckt. Wir haben mit der ausgebildeten Waldbademeisterin Claudia Gründer darüber gesprochen, warum uns der Wald so gut tut und wie aus einem Spaziergang ein Waldbad wird. Und sie erklärt, wann Kursteilnahmen von den Krankenkassen bezuschusst werden.


Was versteht man eigentlich unter Waldbaden?


Claudia Gründer: Das Wort Waldbaden ist eine recht freie Übersetzung der japanischen Bezeichnung "Shinrin Yoku". Es bedeutet so viel wie "in der Waldluft bzw. Waldatmosphäre zu baden" − also kurz "Waldbaden". Die Grundlage des Waldbadens ist die Langsamkeit: Man drosselt die Geschwindigkeit und kommt ins Schlendern. Zudem werden alle unsere fünf Sinne − das Schauen, das Fühlen, das Hören, das Riechen und wenn möglich auch das Schmecken − einbezogen. Langsamkeit hat in unserer Gesellschaft nicht den besten Ruf; die Entschleunigung stellt sich am Anfang des Kurses für einige Teilnehmer und Teilnehmerinnen als Herausforderung dar. Doch das löst sich schnell auf.


Was bewirkt ein Bad im Wald?


Claudia Gründer: Das Baden im Wald wirkt positiv auf unseren Körper, Geist und unsere Seele. Ganz allgemein gesprochen herrschen im Wald eine höhere Luftqualität und eine niedrigere Lufttemperatur. Das steigert die körperliche Leistungsfähigkeit. Die reduzierten Luftschadstoffe im Wald entlasten die Atemwege, die Lichtverhältnisse sorgen für bessere Stimmung und der Zivilisationslärm verringert sich immens. Medizinische Nachweise wurden bereits 2004-2006 in Japan in einem Forschungsprojekt des Ministeriums für Land-, Forstwirtschaft und Fischerei erbracht. Dabei zeigte sich, dass das Waldbaden positiv und stärkend auf die Psyche, das Nervensystem, das Immun- und Hormonsystem wirkt. Regelmäßiges Waldbaden reduziert zum Beispiel die Konzentration des Stresshormones Cortisol und senkt das Adrenalin und Noradrenalin im Körper. Der Blutdruck sinkt, das Herz wird durch Erhöhung des Hormones DHEA geschützt. Natürlich trifft vieles davon auch für einen Waldspaziergang zu. Mit den speziellen Übungen und der Langsamkeit beim Waldbaden werden diese positiven Wirkungen jedoch um einiges verstärkt.


Gibt es bestimmte Stoffe, die für die gesundheitsfördernde Atmosphäre zuständig sind?


Claudia Gründer: Es gibt z.B. pflanzliche Phytoncide − also bioaktive Substanzen, die von Bäumen und Pflanzen abgegeben werden und die wir über die Atemluft in uns aufnehmen. Pflanzliche Terpene haben pharmalogische Wirkungen auf unseren Körper und schützen den Körper vor freien Radikalen und Krankheitserregern.


Eiche, Birke, Kiefer: Ist es egal, zwischen welchen Bäumen ich bade?


Claudia Gründer: Grundsätzlich kann man in allen Waldarten Waldbadezeit verbringen, und jeder Wald hat seine eigenen Vorzüge. Der Laubwald hat im Sommer ein herrliches kühlendes, erfrischendes Laubdach. Es wirkt auf viele Menschen beruhigend und beschützend und das satte Grün entspannt die Augen. Im Nadelwald sind die ätherischen Öle und Terpene intensiver. Da im Winter die Nadeln noch vorhanden sind, ist die Luft auch noch etwas staubärmer. Ich denke, hier findet jede(r) seinen "Lieblingswald".


Wann kann ein Waldbad helfen?


Claudia Gründer: In Japan ist die Waldmedizin schon lange Forschungsobjekt. Inzwischen gibt es weltweit Forschungen zum Thema "Gesundheit durch den Wald" und die Wirkung des Waldbadens auf den Menschen. Auch die Universität Rostock hat im Bereich Waldtherapie verbunden mit Prävention geforscht. Grundsätzlich gilt, dass Waldbaden präventiv wirkt: Es stärkt z.B. das Immunsystem und macht uns widerstandsfähig gegen Krankheitserreger. Gerade in stressigen Zeiten sorgt ein regelmäßiges Bad im Wald für Entspannung, innere Ruhe, erhöhte Konzentration und Ausgeglichenheit. Aber auch in der Nachsorge bei schweren Krankheiten wie z.B. Krebs werden durch Waldbaden die natürlichen Killerzellen angekurbelt.


Sie bieten Kurse im Waldbaden an. Kann man auch ohne Anleitung ein Waldbad nehmen?


Claudia Gründer: Jeder kann Waldbaden für sich allein oder mit Familie und Freunden durchführen. Man sollte einen Wald wählen, in dem man sich wohl fühlt, gut auskennt und in dem man entspannen kann. Es werden ca. zwei Stunden und eine Strecke von ca. 1,5 km benötigt. Das entspricht einem halben Tag Waldbaden. Mit maximal vier Stunden und einer Strecke von ca. 3,5 km hat man einen ganzen Tag Wald gebadet. Der Vorteil eines angeleiteten Kurses ist, dass man Zeit und Raum komplett unbeachtet lassen und die Verantwortung an einen geschulten Kursleiter abgegeben kann. Als Waldbademeisterin hat man eine Menge Wissen, Erfahrungen und Ideen für so ein Waldbaden, damit die Teilnehmer und Teilnehmerinnen genießen, erfahren, staunen, sich wohlfühlen können.


Welche Übungen kann man im Wald durchführen, um die eigene Achtsamkeit zu steigern und den Erholungseffektzu vergrößern?


Claudia Gründer: Die einfachste Übung ist, sich einfach mal für mindestens 20 Minuten an einen Wohlfühlort im Wald zu setzen oder sogar zu legen und alles um sich herum ganz bewusst wahr zu nehmen − die Geräusche, Düfte, Farben. Der Blick in die Baumwipfel ist wunderschön. Im Sommer kann man auch einfach mal die Schuhe ausziehen und ganz langsam und achtsam über den Waldboden gehen: Wie ist der Boden unter den Füßen beschaffen, welche Temperatur, welchen Feuchtigkeitsgehalt hat er? Ansonsten tut es schon gut, einfach mal stehenzubleiben und mehrmals tief ein- und ausatmen. Füllen Sie die Lunge mit sauberer Luft und spüren Sie gleichzeitig die entstehende innere Ruhe.


Danach versuchen Sie, die Düfte um sich herum ganz bewusst in sich aufzunehmen. Wichtig bei allem, was im Wald geschieht: Gehen Sie respektvoll mit der Natur um.


Zahlen die Krankenkassen Kurse für Waldbaden?


Claudia Gründer: Die Krankenkassen bezuschussen Kurse für Waldbaden, wenn der Kursleiter eine entsprechende zertifizierte Ausbildung vorweisen kann und bei der Zentralen Prüfstelle (ZPP) einen Antrag eingereicht und genehmigt bekommen hat.


https://www.mdr.de/ratgeber/gesundheit/entspannung-natur-wald-waldbaden-108.html

Warum hat der Laubwald im Sommer laut dem Text besondere Vorzüge für das Waldbaden?
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70Q1019595 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Alemão, FURB SC, FURB, 2024

Lesen Sie die Beiträge aus einem Forum und antworten Sie:

Hanna92 − Ich arbeite viel und mein Beruf ist sehr stressig. Ich muss fit bleiben. Ich gehe zwei- bis dreimal in der Woche ins Fitness-Studio und am Montag gehe ich immer ins Schwimmbad. Aber ich bin auch gern zu Hause. Am Wochenende lade ich Freunde ein. Wir kochen und essen gemeinsam, das macht Spaß. Und dann genieße ich auch Kuchen und andere Süßigkeiten. Lecker!
SuperTom − Fitness...Ich kann es nicht mehr hören! Fitness-Studios mag ich nicht. Ich mache nicht viel Sport, aber ich bin gerne draußen: im Park oder am See. Das ist doch auch gesund. Im Sommer schwimme ich auch gern. Ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit, das ist genug Sport. Ich esse kein Fleisch und keine Wurst, aber viel Fisch, Obst und Gemüse. Das schmeckt lecker und mir geht es gut!

(__)Hanna hat viel Stress in der Arbeit.
(__)Tom geht nicht gern in Fitness-Studio.
(__)Tom isst gern mit Freunde.
(__)Hanna isst kein Fleisch.
(__)Tom fährt mit dem Rad zur Arbeit.

Was ist Richtig und Falsch?
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71Q1019641 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Edital n 138, SEEDPR, Consulplan, 2024

Diel Faulheit


“Die Faulheit”, Gotthold Ephraim Lessing

Fleiß und Arbeit lob’ ich nicht.

Fleiß und Arbeit lob’ ein Bauer.

Ja, der Bauer selber spricht,

Fleiß und Arbeit wird ihm sauer.

Faul zu sein, sei meine Pflicht;

Diese Pflicht ermüdet nicht.



Bruder, laß das Buch voll Staub.

Willst du länger mit ihm wachen?

Morgen bist du selber Staub!

Laß uns faul in allen Sachen,

Nur nicht faul zu Lieb’ und Wein,

Nur nicht faul zur Faulheit sein.


(“Die Faulheit”, Gotthold Ephraim Lessing.)


Was wird in Lessings Gedicht thematisiert?

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72Q1019644 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Edital n 138, SEEDPR, Consulplan, 2024

Häussermann und Piepho sind der Meinung „Die meisten Wortschatzaufgaben und -übungen werden immer eingebettet sein ins Lesen: das intelligente Enträtseln von Wortbedeutungen hilft dem intelligenten Lesen, das richtige Lesen liefert einen Schlüssel zum Wörterverstehen.“
(Häussermann, Ulrich; Piepho, Hans-Eberhard. Aufgaben-Handbuch. München: iudicium, 1992, S. 81.)

Das heißt:
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73Q1020023 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, QM 2020, SEDUCSP, VUNESP, 2025

Texto associado.
Lesen Sie die Äußerung einer Schülerin zum Thema „Frontalunterricht“ und kreuzen Sie bei Frage die korrekte Lösung an.



Bei uns im Unterricht machen immer alle dasselbe und zwar, was die Lehrerin sagt. Sie ist sehr nett, aber sie macht immer so schnell. Sie erklärt uns etwas, oft schreibt sie auch etwas an die Tafel, zum Beispiel Grammatikregeln, und dann meint sie, dass wir das alle verstanden haben. Und sie fragt und korrigiert uns dann immer gleich, da bin ich oft froh, wenn ich nicht drankomme. Wir sind doch so verschieden! Meine Freundin zum Beispiel kann Wörter am besten über Bilder lernen, ich mache das nicht so gerne, sie kann sich auch Wörter viel schneller merken als ich, ich muss mir die immer nochmal in Ruhe zu Hause ansehen. Außerdem habe ich oft keine große Lust auf den Unterricht, weil ich nicht so viel zum Sprechen komme. Die meiste Zeit redet die Lehrerin und wenn wir zum Beispiel was erzählen sollen, melden sich andere oft schneller. Für mich wäre es manchmal einfacher, wenn ich erstmal mit meiner Nachbarin darüber sprechen könnte.


(Funk, H. et al. Aufgaben, Übungen, Interaktion. Deutsch lehren lernen 4.
München: Klett-Langenscheidt, 2015)
Worauf bezieht sich das fettgedruckte Wort im folgenden Absatz?

Meine Freundin zum Beispiel kann Wörter am besten über Bilder lernen, ich mache das nicht so gerne, sie kann sich auch Wörter viel schneller merken als ich, ich muss mir die immer nochmal in Ruhe zu Hause ansehen.
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