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Questões de Concursos Prefeitura de São João do Oeste SC

Resolva questões de Prefeitura de São João do Oeste SC comentadas com gabarito, online ou em PDF, revisando rapidamente e fixando o conteúdo de forma prática.


121Q1065064 | Saúde Pública, Políticas Públicas, Agente Comunitário de Saúde, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2025

A Atenção Básica é a principal porta de entrada do SUS e deve ser orientada por princípios e diretrizes que assegurem sua efetividade. No que se refere as diretrizes da Atenção Básica, analise a afirmativa abaixo:

A_____pressupõe a continuidade da relação de cuidado, com construção de vínculo e responsabilização entre profissionais e usuários ao longo do tempo e de modo permanente e consistente, acompanhando os efeitos das intervenções em saúde e de outros elementos na vida das pessoas, evitando a perda de referências e diminuindo os riscos de iatrogenia que são decorrentes do desconhecimento das histórias de vida e da falta de coordenação do cuidado.

Fonte: https://bvsms.saude.gov.br/bvs/saudelegis/gm/2017/ prt2436_22_09_2017.html

Assinale alternativa que preenche corretamente a lacuna correspondente.

  1. ✂️
  2. ✂️
  3. ✂️
  4. ✂️

122Q870342 | Edificações, Servente, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2024

No que se refere a segurança no trabalho, analise as asserções a seguir e a relação proposta entre elas:

I.A segurança no ambiente de trabalho é indispensável para garantir a saúde e o bem-estar dos trabalhadores.
PORQUE.
II.A implementação de práticas seguras ajuda a prevenir acidentes e a promover um ambiente de trabalho menos produtivo.

A respeito dessas asserções, assinale a opção correta:
  1. ✂️
  2. ✂️
  3. ✂️
  4. ✂️

123Q1019337 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Habilitado, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2023

Texto associado.
Einen Tierschutzhund aus dem Ausland adoptieren - Worauf muss ich achten?

Gerettete Hunde aus dem Ausland machen inzwischen einen großen Teil der Hundepopulation in Deutschland aus. Aber sollte man einen heimatlosen Hund aus dem Ausland adoptieren? In jedem Fall ist ein heimatloser Hund ein Überraschungspaket. Es kann wunderbar laufen mit diesen Hunden - oder viel Arbeit und Kummer bedeuten. Unsere Autorin Ute Gebhardt hat sich im Rahmen der Dokuserie "Heimatlose Hunde" genauer mit diesem Thema beschäftigt und war auf der Suche nach Antworten.

Welche Eindrücke hinterlässt die Arbeit an der Serie "Heimatlose Hunde"?

Beeindruckt hat mich das Engagement vieler Menschen für Tierschutz-Hunde aus dem Ausland. Etliche gehen dabei an ihre Grenzen und manche darüber hinaus. Auch die meisten geretteten Hunde sind bemerkenswert. Trotz schlimmer Erlebnisse haben sie noch Vertrauen und Lebensfreude.

Verblüfft hat mich, wie ungenau die Informationen zum Thema sind, obwohl Tierschutzhunde aus dem Ausland in Deutschland stark im Trend liegen. Mindestens ein Viertel der Hunde in Deutschland dürften inzwischen gerettete Auslandshunde sein. Aber niemand kann genau sagen, wie viele von ihnen jährlich ins Land kommen. 100.000, sagen manche, andere sprechen von 300.000. Unbekannt ist auch, wie viele Tierschutzvereine diese Hunde vermitteln. Es ist nicht einmal klar, wie viele Hunde überhaupt in Deutschland leben. Man ist auf Schätzungen und Zahlen aus der Marktforschung angewiesen. Danach sind es inzwischen mehr als zehn Millionen, Tendenz steigend.

Bestürzt hat mich, wie herzlos in vielen Ländern mit Hunden umgegangen wird. Auf die Frage, wie diese oder jene Hündin mit ihren Welpen hier auf die Straße geriet, war die Antwort am Straßenrand wieder und wieder: Die hat jemand trächtig aus dem Auto geworfen.

Soll man einen geretteten Hund aus dem Ausland nehmen?

Leute vom Tierschutz würden sofort antworten: Auf jeden Fall. Ich denke aber, dass gerade Hunde-Anfänger überfordert sein können. Heimatlose Hunde bringen ihre Ängste, Defizite und Traumata mit. Oft brauchen sie Hilfe beim Überwinden dieser Last. Da ist Erfahrung hilfreich. In jedem Fall sollte man auf ein paar Probleme vorbereitet sein. Für diese Hunde kann ein sehr langer Atem nötig sein, Toleranz und die Bereitschaft, neue Wege einzuschlagen. Wer dazu bereit ist, für den ist der heimatlose Hund bestimmt eine gute Wahl.

Wie findet man einen heimatlosen Hund?

Bevor man auf die Suche nach einem Auslandshund geht, kann man gar nicht genug Informationen haben. Beim Deutschen Tierschutzbund oder bei den größeren Tierrechtsorganisationen wie Peta finden sich auf den Websites viele Empfehlungen. Darunter sind wichtige Warnungen. Werden zum Beispiel Welpen unter dem Alter von 15 Wochen vermittelt, ist die Sache ganz gewiss nicht korrekt. Auch Direktvermittlungen sind bedenklich. Es kann schiefgehen, wenn man einen Hund aus dem Süden per Foto kennenlernt und ihn dann im Morgengrauen auf einem Autobahnrastplatz in Empfang nehmen soll. Die Transport-Papiere samt Impfausweis könnten gefälscht sein. Bei Problemen mit dem Hund gäbe es dann keine Ansprechpartner.

Was ist besser: Tierheim oder Pflegestelle?

Nach meinen Beobachtungen hat es so ein Auslandshund leichter, wenn er sich auf einer Pflegestelle einleben konnte. Viele Seiten des Lebens hier hat er dann schon kennengelernt, meistens an der Seite von nervenstarken Hunden. Pflegefamilien haben meistens eigene Hunde, die die Neuen unter ihre Fittiche nehmen. Von so einer Pflegestelle bringt der heimatlose Hund oft auch schon ein paar Manieren mit. Stubenreinheit und Leinenführigkeit zum Beispiel. Auf Pflegestellen lässt sich besser als im Tierheim herausfinden, wie der Hund auf Kinder oder andere Haustiere reagiert. Nur: Es gibt nicht genug Pflegestellen für alle Hunde. Und in den Tierheimen wird auch großartige Arbeit geleistet.

Was tun, wenn mir im Ausland ein Hund in Not auf der Straße begegnet?

Einen Straßenhund in Not einfach mitnehmen, ist nicht legal. Der Hund bräuchte zumindest Impfungen, bevor er nach Deutschland einreisen dürfte. Die Tollwutimpfung wird erst nach 21 Tagen gültig. Man kann versuchen, mit Menschen im Umfeld ins Gespräch zu kommen, eventuell Futter und Medikamente spenden, damit dem Hund vor Ort geholfen wird. Will man sich darauf nicht verlassen, muss man nach Tierheimen vor Ort suchen, die Kontakte zu deutschen Tierschutzorganisationen haben.

Die Situation der Straßenhunde im Süden und Osten Europas insgesamt lässt sich nur durch nachhaltigen Tierschutz verbessern. Das bedeutet Kastrationen, politische Arbeit, Bildungsarbeit. Viele Vereine aus Deutschland arbeiten nachhaltig im Ausland oder unterstützen Vereine vor Ort, die so arbeiten. All diese Vereine arbeiten ausschließlich mit Spenden. Vielleicht würden auch Tierrechte als Standard in der EU helfen. Doch das scheint ein langer, zäher Weg zu sein.

Schleppen Auslandshunde neue Krankheiten ein?

Theoretisch ist das möglich. Die größte Gefahr geht wohl von der braunen Hundezecke aus, die in Deutschland noch nicht heimisch ist. Weil sie immer wieder eingeschleppt wird, könnte sie bei steigenden Temperaturen eines Tages auch hier überleben. Doch Tierschutzhunde aus dem Ausland sind heutzutage gegen Parasiten behandelt. So stellen sie kaum mehr eine "Einflugschneise" dar. Bedenklicher scheint dieUrlaubsreise mit dem Hund in den Süden ohne strenge Parasiten-Prävention.

Zwar haben wir die braune Hundezecke noch nicht, aber auch die heimische Auwald-Zecke oder der gemeine Holzbock übertragen Krankheiten, die man Mittelmeererkrankungen nennt, beispielsweise die Hunde-Malaria. Solche Fälle scheinen zuzunehmen. Das könnte aber einfach an genauerer Diagnostik liegen.

Auslandshunde werden vor der Einreise nach Deutschland auf die so genannten "Mittelmeerkrankheiten" getestet. Ordentlich arbeitende Tierschutzvereine lassen die Hunde in Deutschland vor der Vermittlung noch einmal testen. Wer einen Auslandshund hat, dessen Blutbild Antikörper bei den einschlägigen Krankheiten zeigt, sollte das Thema lebenslang im Auge behalten. Womöglich braucht es Expertenwissen, zum Beispiel vom Verein Parasitus Ex.

Warum liegt der Auslandshund in Deutschland im Trend?

Es scheint, als hätte der Trend zum geretteten Hund schlicht mit der Bereitschaft zum Helfen zu tun. Was viele Menschen an Tierschutzhunden lieben, ist deren Bescheidenheit und Zufriedenheit. Womöglich hatte der Tierschutzhund schon genug Stress in seinem Leben, und so braucht er zum Glücklichsein einfach nur Futter, einen gemütlichen Schlafplatz und Zuwendung.

Der Auslandshund ist im Vergleich zu hiesigen Artgenossen oft viel besser sozialisiert. Er hat in Rudeln gelebt, entweder auf der Straße oder im Tierheim-Zwinger. Er hätte kaum überlebt, würde er die Kommunikation unter Hunden nicht bestens beherrschen.

Welche Trends gibt es noch in Sachen Hund?

Der Trend zum Hund scheint ungebrochen, die Zahlen steigen und der Anteil der geretteten Hunde nimmt zu. Ein seit Jahrzehnten anhaltender Wandel zum "Sozialpartner" Hund ist sichtbar. In dem Maße, wie seine alten Funktionen als Wach- oder Hütehund verschwinden, wird er zum Familienmitglied und Freizeitpartner. Ich glaube, der Hund ersetzt uns die Beziehung zu den Nutztieren, die weitgehend aus dem Leben verschwunden sind. Und er dient vielleicht als "Sozialkitt" in den locker gewordenen familiären Beziehungen. Außerdem wird der Hund immer mehr zum Konsumfaktor.

Interessant finde ich, dass die Verhaltensforschung den Hund seit einigen Jahren entdeckt hat. Es ist erstaunlich, was wir alles nicht genau über unser wichtigstes Haustier wissen. Was aber inzwischen unstrittig ist: Der Hund begleitet uns schon viel länger, als die Forschung früher annahm. Mich faszinieren die Theorien zur Evolution von Hund und Mensch, die manche als Symbiose betrachten. Nimmt man all diese Trends zusammen, dürften Hunde in Deutschland eine gute Zukunft haben.


https://www.mdr.de/ratgeber/familie/heimatlose -hunde-tierschutz-ausland-rettung-100.html
Was kann die Adoption eines Tierschutzhunds aus dem Ausland bedeuten?
  1. ✂️
  2. ✂️
  3. ✂️
  4. ✂️

124Q898105 | Pedagogia, Professor de Educação Infantil, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2024

Acerca da organização da educação infantil, nos termos da Lei Municipal n. 1.561/2014, é correto afirmar que as creches serão organizadas em:
  1. ✂️
  2. ✂️
  3. ✂️
  4. ✂️

125Q898130 | Sistemas Operacionais, Windows, Professor de Informática, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2024

Ao instalar e configurar um sistema operacional, algumas práticas e procedimentos são essenciais para garantir o funcionamento correto do sistema e sua segurança. Sobre o assunto, julgue as seguintes afirmações como verdadeiras (V) ou falsas (F):

1.(_)Durante a instalação de sistemas operacionais modernos, como Windows e Linux, é obrigatório criar e configurar manualmente todas as partições do disco rígido.
2.(_)É possível instalar a maioria dos sistemas operacionais a partir de dispositivos de armazenamento removíveis, como pen drives e DVDs, configurando a sequência de inicialização (boot) na BIOS ou UEFI.
3.(_)A instalação de drivers de hardware é uma etapa importante após a instalação do sistema operacional, sendo essencial para que componentes como placas de vídeo, som e rede funcionem corretamente.

Assinale a alternativa cuja respectiva ordem de julgamento esteja correta:
  1. ✂️
  2. ✂️
  3. ✂️
  4. ✂️

126Q1071485 | Artes Cênicas, Artes Cênicas e Educação, Edital n 04, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2021

Julgue as sentenças abaixo como VERDADEIRAS ou FALSAS:

1.(__)Atividades escolares vinculadas ao Teatro permitem que os estudantes vivenciem a arte enquanto produto da cultura de massa.

2.(__)Uma prática pedagógica do ensino do Teatro humaniza e potencializa a criatividade dos estudantes.

3.(__)O ensino e aprendizagem de Teatro possibilita abarcar várias das potencialidades humanas, com o foco no desenvolvimento das dimensões sociais e de auto expressão.

Após análise, assinale a alternativa que apresenta a sequência CORRETA dos itens acima, de cima para baixo:

  1. ✂️
  2. ✂️
  3. ✂️
  4. ✂️

127Q1019329 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Habilitado, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2023

Texto associado.
Einen Tierschutzhund aus dem Ausland adoptieren - Worauf muss ich achten?

Gerettete Hunde aus dem Ausland machen inzwischen einen großen Teil der Hundepopulation in Deutschland aus. Aber sollte man einen heimatlosen Hund aus dem Ausland adoptieren? In jedem Fall ist ein heimatloser Hund ein Überraschungspaket. Es kann wunderbar laufen mit diesen Hunden - oder viel Arbeit und Kummer bedeuten. Unsere Autorin Ute Gebhardt hat sich im Rahmen der Dokuserie "Heimatlose Hunde" genauer mit diesem Thema beschäftigt und war auf der Suche nach Antworten.

Welche Eindrücke hinterlässt die Arbeit an der Serie "Heimatlose Hunde"?

Beeindruckt hat mich das Engagement vieler Menschen für Tierschutz-Hunde aus dem Ausland. Etliche gehen dabei an ihre Grenzen und manche darüber hinaus. Auch die meisten geretteten Hunde sind bemerkenswert. Trotz schlimmer Erlebnisse haben sie noch Vertrauen und Lebensfreude.

Verblüfft hat mich, wie ungenau die Informationen zum Thema sind, obwohl Tierschutzhunde aus dem Ausland in Deutschland stark im Trend liegen. Mindestens ein Viertel der Hunde in Deutschland dürften inzwischen gerettete Auslandshunde sein. Aber niemand kann genau sagen, wie viele von ihnen jährlich ins Land kommen. 100.000, sagen manche, andere sprechen von 300.000. Unbekannt ist auch, wie viele Tierschutzvereine diese Hunde vermitteln. Es ist nicht einmal klar, wie viele Hunde überhaupt in Deutschland leben. Man ist auf Schätzungen und Zahlen aus der Marktforschung angewiesen. Danach sind es inzwischen mehr als zehn Millionen, Tendenz steigend.

Bestürzt hat mich, wie herzlos in vielen Ländern mit Hunden umgegangen wird. Auf die Frage, wie diese oder jene Hündin mit ihren Welpen hier auf die Straße geriet, war die Antwort am Straßenrand wieder und wieder: Die hat jemand trächtig aus dem Auto geworfen.

Soll man einen geretteten Hund aus dem Ausland nehmen?

Leute vom Tierschutz würden sofort antworten: Auf jeden Fall. Ich denke aber, dass gerade Hunde-Anfänger überfordert sein können. Heimatlose Hunde bringen ihre Ängste, Defizite und Traumata mit. Oft brauchen sie Hilfe beim Überwinden dieser Last. Da ist Erfahrung hilfreich. In jedem Fall sollte man auf ein paar Probleme vorbereitet sein. Für diese Hunde kann ein sehr langer Atem nötig sein, Toleranz und die Bereitschaft, neue Wege einzuschlagen. Wer dazu bereit ist, für den ist der heimatlose Hund bestimmt eine gute Wahl.

Wie findet man einen heimatlosen Hund?

Bevor man auf die Suche nach einem Auslandshund geht, kann man gar nicht genug Informationen haben. Beim Deutschen Tierschutzbund oder bei den größeren Tierrechtsorganisationen wie Peta finden sich auf den Websites viele Empfehlungen. Darunter sind wichtige Warnungen. Werden zum Beispiel Welpen unter dem Alter von 15 Wochen vermittelt, ist die Sache ganz gewiss nicht korrekt. Auch Direktvermittlungen sind bedenklich. Es kann schiefgehen, wenn man einen Hund aus dem Süden per Foto kennenlernt und ihn dann im Morgengrauen auf einem Autobahnrastplatz in Empfang nehmen soll. Die Transport-Papiere samt Impfausweis könnten gefälscht sein. Bei Problemen mit dem Hund gäbe es dann keine Ansprechpartner.

Was ist besser: Tierheim oder Pflegestelle?

Nach meinen Beobachtungen hat es so ein Auslandshund leichter, wenn er sich auf einer Pflegestelle einleben konnte. Viele Seiten des Lebens hier hat er dann schon kennengelernt, meistens an der Seite von nervenstarken Hunden. Pflegefamilien haben meistens eigene Hunde, die die Neuen unter ihre Fittiche nehmen. Von so einer Pflegestelle bringt der heimatlose Hund oft auch schon ein paar Manieren mit. Stubenreinheit und Leinenführigkeit zum Beispiel. Auf Pflegestellen lässt sich besser als im Tierheim herausfinden, wie der Hund auf Kinder oder andere Haustiere reagiert. Nur: Es gibt nicht genug Pflegestellen für alle Hunde. Und in den Tierheimen wird auch großartige Arbeit geleistet.

Was tun, wenn mir im Ausland ein Hund in Not auf der Straße begegnet?

Einen Straßenhund in Not einfach mitnehmen, ist nicht legal. Der Hund bräuchte zumindest Impfungen, bevor er nach Deutschland einreisen dürfte. Die Tollwutimpfung wird erst nach 21 Tagen gültig. Man kann versuchen, mit Menschen im Umfeld ins Gespräch zu kommen, eventuell Futter und Medikamente spenden, damit dem Hund vor Ort geholfen wird. Will man sich darauf nicht verlassen, muss man nach Tierheimen vor Ort suchen, die Kontakte zu deutschen Tierschutzorganisationen haben.

Die Situation der Straßenhunde im Süden und Osten Europas insgesamt lässt sich nur durch nachhaltigen Tierschutz verbessern. Das bedeutet Kastrationen, politische Arbeit, Bildungsarbeit. Viele Vereine aus Deutschland arbeiten nachhaltig im Ausland oder unterstützen Vereine vor Ort, die so arbeiten. All diese Vereine arbeiten ausschließlich mit Spenden. Vielleicht würden auch Tierrechte als Standard in der EU helfen. Doch das scheint ein langer, zäher Weg zu sein.

Schleppen Auslandshunde neue Krankheiten ein?

Theoretisch ist das möglich. Die größte Gefahr geht wohl von der braunen Hundezecke aus, die in Deutschland noch nicht heimisch ist. Weil sie immer wieder eingeschleppt wird, könnte sie bei steigenden Temperaturen eines Tages auch hier überleben. Doch Tierschutzhunde aus dem Ausland sind heutzutage gegen Parasiten behandelt. So stellen sie kaum mehr eine "Einflugschneise" dar. Bedenklicher scheint dieUrlaubsreise mit dem Hund in den Süden ohne strenge Parasiten-Prävention.

Zwar haben wir die braune Hundezecke noch nicht, aber auch die heimische Auwald-Zecke oder der gemeine Holzbock übertragen Krankheiten, die man Mittelmeererkrankungen nennt, beispielsweise die Hunde-Malaria. Solche Fälle scheinen zuzunehmen. Das könnte aber einfach an genauerer Diagnostik liegen.

Auslandshunde werden vor der Einreise nach Deutschland auf die so genannten "Mittelmeerkrankheiten" getestet. Ordentlich arbeitende Tierschutzvereine lassen die Hunde in Deutschland vor der Vermittlung noch einmal testen. Wer einen Auslandshund hat, dessen Blutbild Antikörper bei den einschlägigen Krankheiten zeigt, sollte das Thema lebenslang im Auge behalten. Womöglich braucht es Expertenwissen, zum Beispiel vom Verein Parasitus Ex.

Warum liegt der Auslandshund in Deutschland im Trend?

Es scheint, als hätte der Trend zum geretteten Hund schlicht mit der Bereitschaft zum Helfen zu tun. Was viele Menschen an Tierschutzhunden lieben, ist deren Bescheidenheit und Zufriedenheit. Womöglich hatte der Tierschutzhund schon genug Stress in seinem Leben, und so braucht er zum Glücklichsein einfach nur Futter, einen gemütlichen Schlafplatz und Zuwendung.

Der Auslandshund ist im Vergleich zu hiesigen Artgenossen oft viel besser sozialisiert. Er hat in Rudeln gelebt, entweder auf der Straße oder im Tierheim-Zwinger. Er hätte kaum überlebt, würde er die Kommunikation unter Hunden nicht bestens beherrschen.

Welche Trends gibt es noch in Sachen Hund?

Der Trend zum Hund scheint ungebrochen, die Zahlen steigen und der Anteil der geretteten Hunde nimmt zu. Ein seit Jahrzehnten anhaltender Wandel zum "Sozialpartner" Hund ist sichtbar. In dem Maße, wie seine alten Funktionen als Wach- oder Hütehund verschwinden, wird er zum Familienmitglied und Freizeitpartner. Ich glaube, der Hund ersetzt uns die Beziehung zu den Nutztieren, die weitgehend aus dem Leben verschwunden sind. Und er dient vielleicht als "Sozialkitt" in den locker gewordenen familiären Beziehungen. Außerdem wird der Hund immer mehr zum Konsumfaktor.

Interessant finde ich, dass die Verhaltensforschung den Hund seit einigen Jahren entdeckt hat. Es ist erstaunlich, was wir alles nicht genau über unser wichtigstes Haustier wissen. Was aber inzwischen unstrittig ist: Der Hund begleitet uns schon viel länger, als die Forschung früher annahm. Mich faszinieren die Theorien zur Evolution von Hund und Mensch, die manche als Symbiose betrachten. Nimmt man all diese Trends zusammen, dürften Hunde in Deutschland eine gute Zukunft haben.


https://www.mdr.de/ratgeber/familie/heimatlose -hunde-tierschutz-ausland-rettung-100.html
Welche Bedenken gibt es bezüglich der Gesundheit von Auslandshunden im Zusammenhang mit Krankheiten?
  1. ✂️
  2. ✂️
  3. ✂️
  4. ✂️

128Q1019334 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Habilitado, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2023

Texto associado.
Einen Tierschutzhund aus dem Ausland adoptieren - Worauf muss ich achten?

Gerettete Hunde aus dem Ausland machen inzwischen einen großen Teil der Hundepopulation in Deutschland aus. Aber sollte man einen heimatlosen Hund aus dem Ausland adoptieren? In jedem Fall ist ein heimatloser Hund ein Überraschungspaket. Es kann wunderbar laufen mit diesen Hunden - oder viel Arbeit und Kummer bedeuten. Unsere Autorin Ute Gebhardt hat sich im Rahmen der Dokuserie "Heimatlose Hunde" genauer mit diesem Thema beschäftigt und war auf der Suche nach Antworten.

Welche Eindrücke hinterlässt die Arbeit an der Serie "Heimatlose Hunde"?

Beeindruckt hat mich das Engagement vieler Menschen für Tierschutz-Hunde aus dem Ausland. Etliche gehen dabei an ihre Grenzen und manche darüber hinaus. Auch die meisten geretteten Hunde sind bemerkenswert. Trotz schlimmer Erlebnisse haben sie noch Vertrauen und Lebensfreude.

Verblüfft hat mich, wie ungenau die Informationen zum Thema sind, obwohl Tierschutzhunde aus dem Ausland in Deutschland stark im Trend liegen. Mindestens ein Viertel der Hunde in Deutschland dürften inzwischen gerettete Auslandshunde sein. Aber niemand kann genau sagen, wie viele von ihnen jährlich ins Land kommen. 100.000, sagen manche, andere sprechen von 300.000. Unbekannt ist auch, wie viele Tierschutzvereine diese Hunde vermitteln. Es ist nicht einmal klar, wie viele Hunde überhaupt in Deutschland leben. Man ist auf Schätzungen und Zahlen aus der Marktforschung angewiesen. Danach sind es inzwischen mehr als zehn Millionen, Tendenz steigend.

Bestürzt hat mich, wie herzlos in vielen Ländern mit Hunden umgegangen wird. Auf die Frage, wie diese oder jene Hündin mit ihren Welpen hier auf die Straße geriet, war die Antwort am Straßenrand wieder und wieder: Die hat jemand trächtig aus dem Auto geworfen.

Soll man einen geretteten Hund aus dem Ausland nehmen?

Leute vom Tierschutz würden sofort antworten: Auf jeden Fall. Ich denke aber, dass gerade Hunde-Anfänger überfordert sein können. Heimatlose Hunde bringen ihre Ängste, Defizite und Traumata mit. Oft brauchen sie Hilfe beim Überwinden dieser Last. Da ist Erfahrung hilfreich. In jedem Fall sollte man auf ein paar Probleme vorbereitet sein. Für diese Hunde kann ein sehr langer Atem nötig sein, Toleranz und die Bereitschaft, neue Wege einzuschlagen. Wer dazu bereit ist, für den ist der heimatlose Hund bestimmt eine gute Wahl.

Wie findet man einen heimatlosen Hund?

Bevor man auf die Suche nach einem Auslandshund geht, kann man gar nicht genug Informationen haben. Beim Deutschen Tierschutzbund oder bei den größeren Tierrechtsorganisationen wie Peta finden sich auf den Websites viele Empfehlungen. Darunter sind wichtige Warnungen. Werden zum Beispiel Welpen unter dem Alter von 15 Wochen vermittelt, ist die Sache ganz gewiss nicht korrekt. Auch Direktvermittlungen sind bedenklich. Es kann schiefgehen, wenn man einen Hund aus dem Süden per Foto kennenlernt und ihn dann im Morgengrauen auf einem Autobahnrastplatz in Empfang nehmen soll. Die Transport-Papiere samt Impfausweis könnten gefälscht sein. Bei Problemen mit dem Hund gäbe es dann keine Ansprechpartner.

Was ist besser: Tierheim oder Pflegestelle?

Nach meinen Beobachtungen hat es so ein Auslandshund leichter, wenn er sich auf einer Pflegestelle einleben konnte. Viele Seiten des Lebens hier hat er dann schon kennengelernt, meistens an der Seite von nervenstarken Hunden. Pflegefamilien haben meistens eigene Hunde, die die Neuen unter ihre Fittiche nehmen. Von so einer Pflegestelle bringt der heimatlose Hund oft auch schon ein paar Manieren mit. Stubenreinheit und Leinenführigkeit zum Beispiel. Auf Pflegestellen lässt sich besser als im Tierheim herausfinden, wie der Hund auf Kinder oder andere Haustiere reagiert. Nur: Es gibt nicht genug Pflegestellen für alle Hunde. Und in den Tierheimen wird auch großartige Arbeit geleistet.

Was tun, wenn mir im Ausland ein Hund in Not auf der Straße begegnet?

Einen Straßenhund in Not einfach mitnehmen, ist nicht legal. Der Hund bräuchte zumindest Impfungen, bevor er nach Deutschland einreisen dürfte. Die Tollwutimpfung wird erst nach 21 Tagen gültig. Man kann versuchen, mit Menschen im Umfeld ins Gespräch zu kommen, eventuell Futter und Medikamente spenden, damit dem Hund vor Ort geholfen wird. Will man sich darauf nicht verlassen, muss man nach Tierheimen vor Ort suchen, die Kontakte zu deutschen Tierschutzorganisationen haben.

Die Situation der Straßenhunde im Süden und Osten Europas insgesamt lässt sich nur durch nachhaltigen Tierschutz verbessern. Das bedeutet Kastrationen, politische Arbeit, Bildungsarbeit. Viele Vereine aus Deutschland arbeiten nachhaltig im Ausland oder unterstützen Vereine vor Ort, die so arbeiten. All diese Vereine arbeiten ausschließlich mit Spenden. Vielleicht würden auch Tierrechte als Standard in der EU helfen. Doch das scheint ein langer, zäher Weg zu sein.

Schleppen Auslandshunde neue Krankheiten ein?

Theoretisch ist das möglich. Die größte Gefahr geht wohl von der braunen Hundezecke aus, die in Deutschland noch nicht heimisch ist. Weil sie immer wieder eingeschleppt wird, könnte sie bei steigenden Temperaturen eines Tages auch hier überleben. Doch Tierschutzhunde aus dem Ausland sind heutzutage gegen Parasiten behandelt. So stellen sie kaum mehr eine "Einflugschneise" dar. Bedenklicher scheint dieUrlaubsreise mit dem Hund in den Süden ohne strenge Parasiten-Prävention.

Zwar haben wir die braune Hundezecke noch nicht, aber auch die heimische Auwald-Zecke oder der gemeine Holzbock übertragen Krankheiten, die man Mittelmeererkrankungen nennt, beispielsweise die Hunde-Malaria. Solche Fälle scheinen zuzunehmen. Das könnte aber einfach an genauerer Diagnostik liegen.

Auslandshunde werden vor der Einreise nach Deutschland auf die so genannten "Mittelmeerkrankheiten" getestet. Ordentlich arbeitende Tierschutzvereine lassen die Hunde in Deutschland vor der Vermittlung noch einmal testen. Wer einen Auslandshund hat, dessen Blutbild Antikörper bei den einschlägigen Krankheiten zeigt, sollte das Thema lebenslang im Auge behalten. Womöglich braucht es Expertenwissen, zum Beispiel vom Verein Parasitus Ex.

Warum liegt der Auslandshund in Deutschland im Trend?

Es scheint, als hätte der Trend zum geretteten Hund schlicht mit der Bereitschaft zum Helfen zu tun. Was viele Menschen an Tierschutzhunden lieben, ist deren Bescheidenheit und Zufriedenheit. Womöglich hatte der Tierschutzhund schon genug Stress in seinem Leben, und so braucht er zum Glücklichsein einfach nur Futter, einen gemütlichen Schlafplatz und Zuwendung.

Der Auslandshund ist im Vergleich zu hiesigen Artgenossen oft viel besser sozialisiert. Er hat in Rudeln gelebt, entweder auf der Straße oder im Tierheim-Zwinger. Er hätte kaum überlebt, würde er die Kommunikation unter Hunden nicht bestens beherrschen.

Welche Trends gibt es noch in Sachen Hund?

Der Trend zum Hund scheint ungebrochen, die Zahlen steigen und der Anteil der geretteten Hunde nimmt zu. Ein seit Jahrzehnten anhaltender Wandel zum "Sozialpartner" Hund ist sichtbar. In dem Maße, wie seine alten Funktionen als Wach- oder Hütehund verschwinden, wird er zum Familienmitglied und Freizeitpartner. Ich glaube, der Hund ersetzt uns die Beziehung zu den Nutztieren, die weitgehend aus dem Leben verschwunden sind. Und er dient vielleicht als "Sozialkitt" in den locker gewordenen familiären Beziehungen. Außerdem wird der Hund immer mehr zum Konsumfaktor.

Interessant finde ich, dass die Verhaltensforschung den Hund seit einigen Jahren entdeckt hat. Es ist erstaunlich, was wir alles nicht genau über unser wichtigstes Haustier wissen. Was aber inzwischen unstrittig ist: Der Hund begleitet uns schon viel länger, als die Forschung früher annahm. Mich faszinieren die Theorien zur Evolution von Hund und Mensch, die manche als Symbiose betrachten. Nimmt man all diese Trends zusammen, dürften Hunde in Deutschland eine gute Zukunft haben.


https://www.mdr.de/ratgeber/familie/heimatlose -hunde-tierschutz-ausland-rettung-100.html
Welche Eindrücke werden durch die Arbeit an der Serie "Heimatlose Hunde" vermittelt?
  1. ✂️
  2. ✂️
  3. ✂️
  4. ✂️

129Q912722 | Segurança e Saúde no Trabalho, Normas Regulamentadoras de Ministério do Trabalho e Emprego, Operário, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2023

Quais circunstâncias a empresa é obrigada a fornecer aos empregados Equipamentos de Proteção Individual (EPIs):
Excerto I: Quando as medidas de ordem geral não oferecerem completa proteção contra os riscos de acidentes do trabalho ou de doenças profissionais e do trabalho.
Excerto II: Quando a empresa quiser se destacar como exemplo de boas práticas em segurança no trabalho.
Sobre os excertos acima, podemos afirmar que:
  1. ✂️
  2. ✂️
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130Q912727 | Conhecimentos Gerais e Atualidades, Política, Operário, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2023

"Após quase um mês do início do processo de abertura da comissão, a CPMI do 8 de janeiro será instalada na próxima quinta-feira (25-05-2023)"
Acesso em: https://www.cnnbrasil.com.br/politica
O recorte de notícia acima fala sobre a Comissão Mista Parlamentar de Inquérito (CPMI), que foi criada para:
  1. ✂️
  2. ✂️
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131Q1024100 | Inglês, Ensino da Língua Estrangeira Inglesa, Professor de Inglês, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2024

An educator is designing a curriculum that emphasizes critical analysis and advanced problem-solving skills. To optimize the teaching-learning process, the educator plans to integrate both formative and summative assessments strategically. The goal is to facilitate continuous learning while accurately measuring student achievement at the end of the course.
  1. ✂️
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132Q898104 | Pedagogia, Professor de Educação Infantil, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2024

Brincar é uma atividade essencial para o desenvolvimento infantil, pois permite que as crianças explorem sua criatividade, interajam socialmente e aprendam habilidades importantes de forma lúdica. Qual das alternativas abaixo expressa corretamente o papel do brincar na educação infantil?
  1. ✂️
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133Q898106 | Pedagogia, Lei nº 9394 de 1996, Professor de Educação Infantil, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2024

Sobre os princípios que regem o ensino, de acordo com a Lei nº 9.394/96, julgue as seguintes afirmações como verdadeiras (V) ou falsas (F):

(__)Desvinculação entre a educação escolar, o trabalho e as práticas sociais.
(__)Igualdade de condições para o acesso e permanência na escola.
(__)Garantia de padrão de qualidade.

Assinale a alternativa cuja respectiva ordem de julgamento está correta:
  1. ✂️
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134Q1024097 | Inglês, Interpretação de Texto Reading Comprehension, Professor de Inglês, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2024

Texto associado.
O texto seguinte servirá de base para responder à questão.


Archaeologists conduct first 'space excavation' on International Space Station

By Justin St. P. Walsh and Alice Gorman, The Conversation | Published: August 15, 2024 | Last updated on August 20, 2024

New results from the first archaeological fieldwork conducted in space show the International Space Station is a rich cultural landscape where crew create their own "gravity" to replace Earth's, and adapt module spaces to suit their needs.

Archaeology is usually thought of as the study of the distant past, but it's ideally suited for revealing how people adapt to long-duration spaceflight.

In the SQuARE experiment described in our new paper in PLOS ONE, we re-imagined a standard archaeological method for use in space, and got astronauts to carry it out for us.

Archaeology ... in ... spaaaaace!

The International Space Station is the first permanent human settlement in space. Close to 280 people have visited it in the past 23 years.

Our team has studied displays of photos, religious icons and artworks made by crew members from different countries, observed the cargo that is returned to Earth, and used NASA's historic photo archive to examine the relationships between crew members who serve together.

We've also studied the simple technologies, such as Velcro and resealable plastic bags, which astronauts use to recreate the Earthly effect of gravity in the microgravity environment − to keep things where you left them, so they don't float away.

Most recently, we collected data about how crew used objects inside the space station by adapting one of the most traditional archaeological techniques, the "shovel test pit".

On Earth, after an archaeological site has been identified, a grid of one-metre squares is laid out, and some of these are excavated as "test pits". These samples give a sense of the site as a whole.

In January 2022, we asked the space station crew to lay out five roughly square sample areas. We chose the square locations to encompass zones of work, science, exercise and leisure. The crew also selected a sixth area based on their own idea of what might be interesting to observe. Our study was sponsored by the International Space Station National Laboratory.

Then, for 60 days, the crew photographed each square every day to document the objects within its boundaries. Everything in space culture has an acronym, so we called this activity the Sampling Quadrangle Assemblages Research Experiment, or SQuARE.

The resulting photos show the richness of the space station's cultural landscape, while also revealing how far life in space is from images of sci-fi imagination.

The space station is cluttered and chaotic, cramped and dirty. There are no boundaries between where the crew works and where they rest. There is little to no privacy. There isn't even a shower.

What we saw in the squares

Now we can present results from the analysis of the first two squares. One was located in the US Node 2 module, where there are four crew berths, and connections to the European and Japanese labs. Visiting spacecraft often dock here. Our target was a wall where the Maintenance Work Area, or MWA, is located. There's a blue metal panel with 40 velcro squares on it, and a table below for fixing equipment or doing experiments.

NASA intended the area to be used for maintenance. However, we saw hardly any evidence of maintenance there, and only a handful of science activities. In fact, for 50 of the 60 days covered by our survey, the square was only used for storing items, which may not even have been used there.

The amount of velcro here made it a perfect location for ad hoc storage. Close to half of all items recorded (44%) were related to holding other items in place.

The other square we've completed was in the US Node 3 module, where there are exercise machines and the toilet. It's also a passageway to the crew's favourite part of the space station, the seven-sided cupola window, and to storage modules.

This wall had no designated function, so it was used for eclectic purposes, such as storing a laptop, an antibacterial experiment and resealable bags. And for 52 days during SQuARE, it was also the location where one crew member kept their toiletry kit.

It makes a kind of sense to put one's toiletries near the toilet and the exercise machines that each astronaut uses for hours every day. But this is a highly public space, where others are constantly passing by. The placement of the toiletry kit shows how inadequate the facilities are for hygiene and privacy.

What does this mean?

Our analysis of Squares 03 and 05 helped us understand how restraints such as velcro create a sort of transient gravity.

Restraints used to hold an object form a patch of active gravity, while those not in use represent potential gravity. The artefact analysis shows us how much potential gravity is available at each location.

The main focus of the space station is scientific work. To make this happen, astronauts have to deploy large numbers of objects. Square 03 shows how they turned a surface intended for maintenance into a halfway house for various items on their journeys around the station. Professor de Inglês - 1 1

Our data suggests that designers of future space stations, such as the commercial ones currently planned for low Earth orbit, or the Gateway station being built for lunar orbit, might need to make storage a higher priority.

Square 05 shows how a public wall space was claimed for personal storage by an unknown crew member. We already know there is less-than-ideal provision for privacy, but the persistence of the toiletry bag at this location shows how crew adapt spaces to make up for this.

What makes our conclusions significant is that they are evidence-based. The analysis of the first two squares suggests the data from all six will offer further insights into humanity's longest surviving space habitat.

Current plans are to bring the space station down from orbit in 2031, so this experiment may be the only chance we have to gather archaeological data.


https://www.astronomy.com/space-exploration/archaeologists-conduct-fi rst-space-excavation-on-international-space-station/
According to the article, how does the International Space Station serve as a "rich cultural landscape"?
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135Q913520 | Nutrição, Higiene e Vigilância Sanitária, Servente, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2023

Na limpeza e higienização de alimentos, qual é a prática recomendada para limpar superfícies em uma área de preparo de alimentos para evitar a contaminação cruzada?
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136Q1019330 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Habilitado, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2023

Texto associado.
Einen Tierschutzhund aus dem Ausland adoptieren - Worauf muss ich achten?

Gerettete Hunde aus dem Ausland machen inzwischen einen großen Teil der Hundepopulation in Deutschland aus. Aber sollte man einen heimatlosen Hund aus dem Ausland adoptieren? In jedem Fall ist ein heimatloser Hund ein Überraschungspaket. Es kann wunderbar laufen mit diesen Hunden - oder viel Arbeit und Kummer bedeuten. Unsere Autorin Ute Gebhardt hat sich im Rahmen der Dokuserie "Heimatlose Hunde" genauer mit diesem Thema beschäftigt und war auf der Suche nach Antworten.

Welche Eindrücke hinterlässt die Arbeit an der Serie "Heimatlose Hunde"?

Beeindruckt hat mich das Engagement vieler Menschen für Tierschutz-Hunde aus dem Ausland. Etliche gehen dabei an ihre Grenzen und manche darüber hinaus. Auch die meisten geretteten Hunde sind bemerkenswert. Trotz schlimmer Erlebnisse haben sie noch Vertrauen und Lebensfreude.

Verblüfft hat mich, wie ungenau die Informationen zum Thema sind, obwohl Tierschutzhunde aus dem Ausland in Deutschland stark im Trend liegen. Mindestens ein Viertel der Hunde in Deutschland dürften inzwischen gerettete Auslandshunde sein. Aber niemand kann genau sagen, wie viele von ihnen jährlich ins Land kommen. 100.000, sagen manche, andere sprechen von 300.000. Unbekannt ist auch, wie viele Tierschutzvereine diese Hunde vermitteln. Es ist nicht einmal klar, wie viele Hunde überhaupt in Deutschland leben. Man ist auf Schätzungen und Zahlen aus der Marktforschung angewiesen. Danach sind es inzwischen mehr als zehn Millionen, Tendenz steigend.

Bestürzt hat mich, wie herzlos in vielen Ländern mit Hunden umgegangen wird. Auf die Frage, wie diese oder jene Hündin mit ihren Welpen hier auf die Straße geriet, war die Antwort am Straßenrand wieder und wieder: Die hat jemand trächtig aus dem Auto geworfen.

Soll man einen geretteten Hund aus dem Ausland nehmen?

Leute vom Tierschutz würden sofort antworten: Auf jeden Fall. Ich denke aber, dass gerade Hunde-Anfänger überfordert sein können. Heimatlose Hunde bringen ihre Ängste, Defizite und Traumata mit. Oft brauchen sie Hilfe beim Überwinden dieser Last. Da ist Erfahrung hilfreich. In jedem Fall sollte man auf ein paar Probleme vorbereitet sein. Für diese Hunde kann ein sehr langer Atem nötig sein, Toleranz und die Bereitschaft, neue Wege einzuschlagen. Wer dazu bereit ist, für den ist der heimatlose Hund bestimmt eine gute Wahl.

Wie findet man einen heimatlosen Hund?

Bevor man auf die Suche nach einem Auslandshund geht, kann man gar nicht genug Informationen haben. Beim Deutschen Tierschutzbund oder bei den größeren Tierrechtsorganisationen wie Peta finden sich auf den Websites viele Empfehlungen. Darunter sind wichtige Warnungen. Werden zum Beispiel Welpen unter dem Alter von 15 Wochen vermittelt, ist die Sache ganz gewiss nicht korrekt. Auch Direktvermittlungen sind bedenklich. Es kann schiefgehen, wenn man einen Hund aus dem Süden per Foto kennenlernt und ihn dann im Morgengrauen auf einem Autobahnrastplatz in Empfang nehmen soll. Die Transport-Papiere samt Impfausweis könnten gefälscht sein. Bei Problemen mit dem Hund gäbe es dann keine Ansprechpartner.

Was ist besser: Tierheim oder Pflegestelle?

Nach meinen Beobachtungen hat es so ein Auslandshund leichter, wenn er sich auf einer Pflegestelle einleben konnte. Viele Seiten des Lebens hier hat er dann schon kennengelernt, meistens an der Seite von nervenstarken Hunden. Pflegefamilien haben meistens eigene Hunde, die die Neuen unter ihre Fittiche nehmen. Von so einer Pflegestelle bringt der heimatlose Hund oft auch schon ein paar Manieren mit. Stubenreinheit und Leinenführigkeit zum Beispiel. Auf Pflegestellen lässt sich besser als im Tierheim herausfinden, wie der Hund auf Kinder oder andere Haustiere reagiert. Nur: Es gibt nicht genug Pflegestellen für alle Hunde. Und in den Tierheimen wird auch großartige Arbeit geleistet.

Was tun, wenn mir im Ausland ein Hund in Not auf der Straße begegnet?

Einen Straßenhund in Not einfach mitnehmen, ist nicht legal. Der Hund bräuchte zumindest Impfungen, bevor er nach Deutschland einreisen dürfte. Die Tollwutimpfung wird erst nach 21 Tagen gültig. Man kann versuchen, mit Menschen im Umfeld ins Gespräch zu kommen, eventuell Futter und Medikamente spenden, damit dem Hund vor Ort geholfen wird. Will man sich darauf nicht verlassen, muss man nach Tierheimen vor Ort suchen, die Kontakte zu deutschen Tierschutzorganisationen haben.

Die Situation der Straßenhunde im Süden und Osten Europas insgesamt lässt sich nur durch nachhaltigen Tierschutz verbessern. Das bedeutet Kastrationen, politische Arbeit, Bildungsarbeit. Viele Vereine aus Deutschland arbeiten nachhaltig im Ausland oder unterstützen Vereine vor Ort, die so arbeiten. All diese Vereine arbeiten ausschließlich mit Spenden. Vielleicht würden auch Tierrechte als Standard in der EU helfen. Doch das scheint ein langer, zäher Weg zu sein.

Schleppen Auslandshunde neue Krankheiten ein?

Theoretisch ist das möglich. Die größte Gefahr geht wohl von der braunen Hundezecke aus, die in Deutschland noch nicht heimisch ist. Weil sie immer wieder eingeschleppt wird, könnte sie bei steigenden Temperaturen eines Tages auch hier überleben. Doch Tierschutzhunde aus dem Ausland sind heutzutage gegen Parasiten behandelt. So stellen sie kaum mehr eine "Einflugschneise" dar. Bedenklicher scheint dieUrlaubsreise mit dem Hund in den Süden ohne strenge Parasiten-Prävention.

Zwar haben wir die braune Hundezecke noch nicht, aber auch die heimische Auwald-Zecke oder der gemeine Holzbock übertragen Krankheiten, die man Mittelmeererkrankungen nennt, beispielsweise die Hunde-Malaria. Solche Fälle scheinen zuzunehmen. Das könnte aber einfach an genauerer Diagnostik liegen.

Auslandshunde werden vor der Einreise nach Deutschland auf die so genannten "Mittelmeerkrankheiten" getestet. Ordentlich arbeitende Tierschutzvereine lassen die Hunde in Deutschland vor der Vermittlung noch einmal testen. Wer einen Auslandshund hat, dessen Blutbild Antikörper bei den einschlägigen Krankheiten zeigt, sollte das Thema lebenslang im Auge behalten. Womöglich braucht es Expertenwissen, zum Beispiel vom Verein Parasitus Ex.

Warum liegt der Auslandshund in Deutschland im Trend?

Es scheint, als hätte der Trend zum geretteten Hund schlicht mit der Bereitschaft zum Helfen zu tun. Was viele Menschen an Tierschutzhunden lieben, ist deren Bescheidenheit und Zufriedenheit. Womöglich hatte der Tierschutzhund schon genug Stress in seinem Leben, und so braucht er zum Glücklichsein einfach nur Futter, einen gemütlichen Schlafplatz und Zuwendung.

Der Auslandshund ist im Vergleich zu hiesigen Artgenossen oft viel besser sozialisiert. Er hat in Rudeln gelebt, entweder auf der Straße oder im Tierheim-Zwinger. Er hätte kaum überlebt, würde er die Kommunikation unter Hunden nicht bestens beherrschen.

Welche Trends gibt es noch in Sachen Hund?

Der Trend zum Hund scheint ungebrochen, die Zahlen steigen und der Anteil der geretteten Hunde nimmt zu. Ein seit Jahrzehnten anhaltender Wandel zum "Sozialpartner" Hund ist sichtbar. In dem Maße, wie seine alten Funktionen als Wach- oder Hütehund verschwinden, wird er zum Familienmitglied und Freizeitpartner. Ich glaube, der Hund ersetzt uns die Beziehung zu den Nutztieren, die weitgehend aus dem Leben verschwunden sind. Und er dient vielleicht als "Sozialkitt" in den locker gewordenen familiären Beziehungen. Außerdem wird der Hund immer mehr zum Konsumfaktor.

Interessant finde ich, dass die Verhaltensforschung den Hund seit einigen Jahren entdeckt hat. Es ist erstaunlich, was wir alles nicht genau über unser wichtigstes Haustier wissen. Was aber inzwischen unstrittig ist: Der Hund begleitet uns schon viel länger, als die Forschung früher annahm. Mich faszinieren die Theorien zur Evolution von Hund und Mensch, die manche als Symbiose betrachten. Nimmt man all diese Trends zusammen, dürften Hunde in Deutschland eine gute Zukunft haben.


https://www.mdr.de/ratgeber/familie/heimatlose -hunde-tierschutz-ausland-rettung-100.html
Welcher Aspekt erklärt den Trend der Adoption von Auslandshunden in Deutschland?
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137Q1019331 | Alemão, Interpretação de Textos Textinterpretation, Habilitado, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2023

Texto associado.
Einen Tierschutzhund aus dem Ausland adoptieren - Worauf muss ich achten?

Gerettete Hunde aus dem Ausland machen inzwischen einen großen Teil der Hundepopulation in Deutschland aus. Aber sollte man einen heimatlosen Hund aus dem Ausland adoptieren? In jedem Fall ist ein heimatloser Hund ein Überraschungspaket. Es kann wunderbar laufen mit diesen Hunden - oder viel Arbeit und Kummer bedeuten. Unsere Autorin Ute Gebhardt hat sich im Rahmen der Dokuserie "Heimatlose Hunde" genauer mit diesem Thema beschäftigt und war auf der Suche nach Antworten.

Welche Eindrücke hinterlässt die Arbeit an der Serie "Heimatlose Hunde"?

Beeindruckt hat mich das Engagement vieler Menschen für Tierschutz-Hunde aus dem Ausland. Etliche gehen dabei an ihre Grenzen und manche darüber hinaus. Auch die meisten geretteten Hunde sind bemerkenswert. Trotz schlimmer Erlebnisse haben sie noch Vertrauen und Lebensfreude.

Verblüfft hat mich, wie ungenau die Informationen zum Thema sind, obwohl Tierschutzhunde aus dem Ausland in Deutschland stark im Trend liegen. Mindestens ein Viertel der Hunde in Deutschland dürften inzwischen gerettete Auslandshunde sein. Aber niemand kann genau sagen, wie viele von ihnen jährlich ins Land kommen. 100.000, sagen manche, andere sprechen von 300.000. Unbekannt ist auch, wie viele Tierschutzvereine diese Hunde vermitteln. Es ist nicht einmal klar, wie viele Hunde überhaupt in Deutschland leben. Man ist auf Schätzungen und Zahlen aus der Marktforschung angewiesen. Danach sind es inzwischen mehr als zehn Millionen, Tendenz steigend.

Bestürzt hat mich, wie herzlos in vielen Ländern mit Hunden umgegangen wird. Auf die Frage, wie diese oder jene Hündin mit ihren Welpen hier auf die Straße geriet, war die Antwort am Straßenrand wieder und wieder: Die hat jemand trächtig aus dem Auto geworfen.

Soll man einen geretteten Hund aus dem Ausland nehmen?

Leute vom Tierschutz würden sofort antworten: Auf jeden Fall. Ich denke aber, dass gerade Hunde-Anfänger überfordert sein können. Heimatlose Hunde bringen ihre Ängste, Defizite und Traumata mit. Oft brauchen sie Hilfe beim Überwinden dieser Last. Da ist Erfahrung hilfreich. In jedem Fall sollte man auf ein paar Probleme vorbereitet sein. Für diese Hunde kann ein sehr langer Atem nötig sein, Toleranz und die Bereitschaft, neue Wege einzuschlagen. Wer dazu bereit ist, für den ist der heimatlose Hund bestimmt eine gute Wahl.

Wie findet man einen heimatlosen Hund?

Bevor man auf die Suche nach einem Auslandshund geht, kann man gar nicht genug Informationen haben. Beim Deutschen Tierschutzbund oder bei den größeren Tierrechtsorganisationen wie Peta finden sich auf den Websites viele Empfehlungen. Darunter sind wichtige Warnungen. Werden zum Beispiel Welpen unter dem Alter von 15 Wochen vermittelt, ist die Sache ganz gewiss nicht korrekt. Auch Direktvermittlungen sind bedenklich. Es kann schiefgehen, wenn man einen Hund aus dem Süden per Foto kennenlernt und ihn dann im Morgengrauen auf einem Autobahnrastplatz in Empfang nehmen soll. Die Transport-Papiere samt Impfausweis könnten gefälscht sein. Bei Problemen mit dem Hund gäbe es dann keine Ansprechpartner.

Was ist besser: Tierheim oder Pflegestelle?

Nach meinen Beobachtungen hat es so ein Auslandshund leichter, wenn er sich auf einer Pflegestelle einleben konnte. Viele Seiten des Lebens hier hat er dann schon kennengelernt, meistens an der Seite von nervenstarken Hunden. Pflegefamilien haben meistens eigene Hunde, die die Neuen unter ihre Fittiche nehmen. Von so einer Pflegestelle bringt der heimatlose Hund oft auch schon ein paar Manieren mit. Stubenreinheit und Leinenführigkeit zum Beispiel. Auf Pflegestellen lässt sich besser als im Tierheim herausfinden, wie der Hund auf Kinder oder andere Haustiere reagiert. Nur: Es gibt nicht genug Pflegestellen für alle Hunde. Und in den Tierheimen wird auch großartige Arbeit geleistet.

Was tun, wenn mir im Ausland ein Hund in Not auf der Straße begegnet?

Einen Straßenhund in Not einfach mitnehmen, ist nicht legal. Der Hund bräuchte zumindest Impfungen, bevor er nach Deutschland einreisen dürfte. Die Tollwutimpfung wird erst nach 21 Tagen gültig. Man kann versuchen, mit Menschen im Umfeld ins Gespräch zu kommen, eventuell Futter und Medikamente spenden, damit dem Hund vor Ort geholfen wird. Will man sich darauf nicht verlassen, muss man nach Tierheimen vor Ort suchen, die Kontakte zu deutschen Tierschutzorganisationen haben.

Die Situation der Straßenhunde im Süden und Osten Europas insgesamt lässt sich nur durch nachhaltigen Tierschutz verbessern. Das bedeutet Kastrationen, politische Arbeit, Bildungsarbeit. Viele Vereine aus Deutschland arbeiten nachhaltig im Ausland oder unterstützen Vereine vor Ort, die so arbeiten. All diese Vereine arbeiten ausschließlich mit Spenden. Vielleicht würden auch Tierrechte als Standard in der EU helfen. Doch das scheint ein langer, zäher Weg zu sein.

Schleppen Auslandshunde neue Krankheiten ein?

Theoretisch ist das möglich. Die größte Gefahr geht wohl von der braunen Hundezecke aus, die in Deutschland noch nicht heimisch ist. Weil sie immer wieder eingeschleppt wird, könnte sie bei steigenden Temperaturen eines Tages auch hier überleben. Doch Tierschutzhunde aus dem Ausland sind heutzutage gegen Parasiten behandelt. So stellen sie kaum mehr eine "Einflugschneise" dar. Bedenklicher scheint dieUrlaubsreise mit dem Hund in den Süden ohne strenge Parasiten-Prävention.

Zwar haben wir die braune Hundezecke noch nicht, aber auch die heimische Auwald-Zecke oder der gemeine Holzbock übertragen Krankheiten, die man Mittelmeererkrankungen nennt, beispielsweise die Hunde-Malaria. Solche Fälle scheinen zuzunehmen. Das könnte aber einfach an genauerer Diagnostik liegen.

Auslandshunde werden vor der Einreise nach Deutschland auf die so genannten "Mittelmeerkrankheiten" getestet. Ordentlich arbeitende Tierschutzvereine lassen die Hunde in Deutschland vor der Vermittlung noch einmal testen. Wer einen Auslandshund hat, dessen Blutbild Antikörper bei den einschlägigen Krankheiten zeigt, sollte das Thema lebenslang im Auge behalten. Womöglich braucht es Expertenwissen, zum Beispiel vom Verein Parasitus Ex.

Warum liegt der Auslandshund in Deutschland im Trend?

Es scheint, als hätte der Trend zum geretteten Hund schlicht mit der Bereitschaft zum Helfen zu tun. Was viele Menschen an Tierschutzhunden lieben, ist deren Bescheidenheit und Zufriedenheit. Womöglich hatte der Tierschutzhund schon genug Stress in seinem Leben, und so braucht er zum Glücklichsein einfach nur Futter, einen gemütlichen Schlafplatz und Zuwendung.

Der Auslandshund ist im Vergleich zu hiesigen Artgenossen oft viel besser sozialisiert. Er hat in Rudeln gelebt, entweder auf der Straße oder im Tierheim-Zwinger. Er hätte kaum überlebt, würde er die Kommunikation unter Hunden nicht bestens beherrschen.

Welche Trends gibt es noch in Sachen Hund?

Der Trend zum Hund scheint ungebrochen, die Zahlen steigen und der Anteil der geretteten Hunde nimmt zu. Ein seit Jahrzehnten anhaltender Wandel zum "Sozialpartner" Hund ist sichtbar. In dem Maße, wie seine alten Funktionen als Wach- oder Hütehund verschwinden, wird er zum Familienmitglied und Freizeitpartner. Ich glaube, der Hund ersetzt uns die Beziehung zu den Nutztieren, die weitgehend aus dem Leben verschwunden sind. Und er dient vielleicht als "Sozialkitt" in den locker gewordenen familiären Beziehungen. Außerdem wird der Hund immer mehr zum Konsumfaktor.

Interessant finde ich, dass die Verhaltensforschung den Hund seit einigen Jahren entdeckt hat. Es ist erstaunlich, was wir alles nicht genau über unser wichtigstes Haustier wissen. Was aber inzwischen unstrittig ist: Der Hund begleitet uns schon viel länger, als die Forschung früher annahm. Mich faszinieren die Theorien zur Evolution von Hund und Mensch, die manche als Symbiose betrachten. Nimmt man all diese Trends zusammen, dürften Hunde in Deutschland eine gute Zukunft haben.


https://www.mdr.de/ratgeber/familie/heimatlose -hunde-tierschutz-ausland-rettung-100.html
Welche Empfehlung wird bezüglich geretteter Hunde aus dem Ausland gegeben?
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138Q898107 | Pedagogia, Professor de Educação Infantil, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2024

O ambiente refere-se ao conjunto de condições físicas, sociais e culturais que influenciam a vida e o desenvolvimento dos indivíduos, impactando diretamente suas experiências e interações. Qual é a importância do ambiente em que a criança está inserida quando falamos em primeira infância?
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139Q898123 | Pedagogia, Lei nº 9394 de 1996, Professor de Informática, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2024

Assinale a alternativa que contém a afirmação em consonância com a Lei nº 9.394/96, que estabelece as diretrizes e bases da educação nacional:
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140Q912717 | Meio Ambiente, Operário, Prefeitura de São João do Oeste SC, AMEOSC, 2023

Analise as afirmativas abaixo sobre a separação do lixo:
I.A separação do lixo consiste em dividir os resíduos em diferentes categorias, como papel, plástico, vidro e orgânicos.
II.A separação do lixo contribui para facilitar o processo de reciclagem.
III.A separação correta do lixo é importante para reduzir o impacto ambiental e promover a sustentabilidade.
Sobre as afirmativas acima, está correto o que se afirma em:
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