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In mehreren deutschen Bundes-Ländern konnten die Menschen nachts bunte Polar-Lichter anschauen. Polar-Lichter sind in Deutschland sehr selten. Polar-Lichter leuchten in verschiedenen Farben am Himmel, zum Beispiel in rot und grün.
Polar-Lichter entstehen durch den Sonnen-Wind oder Sonnen-Sturm. So nennt man es, wenn die Sonne kleine, elektrisch geladene Teilchen ins Welt-All schleudert. Diese Teilchen gelangen manchmal auch bis zur Erde. Wenn sie auf die Luft-Hülle von der Erde treffen, entstehen die Polar-Lichter.
Meistens kann man Polar-Lichter in den Polar-Gebieten sehen - also ganz im Norden oder im Süden von der Erde. Aber jetzt konnte man sie auch in Deutschland sehen. Das lag daran, dass der Sonnen-Wind besonders stark war.
Es gab zum Beispiel Polar-Lichter in Sachsen und Sachsen-Anhalt, aber auch in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Auch in anderen europäischen Ländern konnte man Polar-Lichter sehen. Viele Menschen haben die Lichter fotografiert und die Bilder dann bei Twitter oder Instagram veröffentlicht.
(Acesso na data 03 de maio de 2023 em: https:// www.nachrichtenleicht.de/polarlichter-deutschlan d-104.html)
Lesen Sie den Text "Polar-Lichter in Deutschland" und markieren Sie die wahre Aussage:
Lesen Sie die folgenden Aussagen aufmerksam durch:
I.Mein kleiner Bruder ist genauso aufgeweckt wie ein neugieriger Wissenschaftler.
II.Die neueste technologische Entwicklung in der Robotik ist beeindruckend und revolutionär.
III.In der heutigen schnelllebigen Welt ist es wichtiger denn je, effizienter und nachhaltiger mit unseren Ressourcen umzugehen.
IV.Im letzten Jahr habe ich eine faszinierende Reise durch die malerischsten Orte Deutschlands gemacht.
V.Die harmonische Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen trägt wesentlich zum Erfolg des Unternehmens bei.
In welchen gelesenen Aussagen kommt ein Adjektiv in seiner Superlativform vor?
Text 2
Ein Dorf für grüne Energie
Das Dorf Feldheim in Brandenburg macht sich unabhängig von Öl und Kohle.
Seit Kurzem deckt das Dorf seinen kompletten Strombedarf und drei Viertel des Wärmebedarfs durch moderne Energien. “Das funktioniert mithilfe einer modernen Anlage für Bio-Gas”, erklärt der Diplom-Physiker Eckhard Meier. “Da kommen Abfall von den Tieren, Getreide und Holz rein und werden erwärmt. Ein Motor verbrennt das Gas und erzeugt dabei Wärme. Der Motor treibt dann einen Generator an, der Strom produziert.” Entstanden ist die Idee des “Bio-Energiedorfs” an der Universität Göttingen.
Ziel der Wissenschaftler war es zu zeigen, dass es möglich ist, ein Dorf komplett mit erneuerbaren Energien zu versorgen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Tatsächlich: Die Bio-Gasanlage erzeugt jährlich doppelt so viel Strom wie die Gemeinde verbraucht. Der Rest wird in das Stromnetz abgegeben und kostenlos anderen Dörfern zur Verfügung gestellt. Passt das Konzept auch für andere Dörfer? “Im Prinzip schon”, meint Eckhard Meier. Die technischen Anlagen könnten an anderen Orten genauso aufgebaut werden – der Raum bedarf ist gering. Man benötigt allerdings vor allem eines: aktive und begeisterte Einwohner!
nicht/ Er/ liebt/ Freundin/ seine/. früh/ muss/ aufstehen/ sie/ nicht/. angerufen/ gestern/ habe/ ich/ dich/.
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Neue Regeln in der EU für Künstliche Intelligenz
mmer mehr Computer-Programme nutzen KünstlicheIntelligenz. Man sagt dazu auch KI-Programme. Sie können selbst Texte schreiben, sich Musik ausdenken oder Gefühle erkennen. Einige von den KI-Programmen sind in der EU jetzt verboten.
Einige KI-Programme können die Gefühle von Menschen erkennen. Sie wissen, ob jemand müde, traurig oder fröhlich ist. Im neuen Gesetz in der EU steht: Solche Programme sind auf der Arbeit verboten. Unternehmen können sonst ihre Mitarbeiter überwachen.
Verboten sind auch KI-Programme, die das soziale Verhalten von Menschen bewerten. So etwas gibt es in dem Land China. Das Programm vergibt Plus-Punkte und Minus-Punkte. Wer zum Beispiel seine Rechnungen nicht bezahlt, bekommt Minus-Punkte. Wer Blut spendet, bekommt Plus-Punkte. Die EU sagt: Das ist gegen die Menschen-Würde.
Es gibt auch strengere Regeln für die Video-Überwachung. Nur die Polizei darf KI-Programme verwenden, die Gesichter erkennen. Diese Programme darf die Polizei auch nur bei sehr schweren Verbrechen verwenden.
https://www.nachrichtenleicht.de/kuenstliche-intelligenz-160.html
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Neue Regeln in der EU für Künstliche Intelligenz
mmer mehr Computer-Programme nutzen KünstlicheIntelligenz. Man sagt dazu auch KI-Programme. Sie können selbst Texte schreiben, sich Musik ausdenken oder Gefühle erkennen. Einige von den KI-Programmen sind in der EU jetzt verboten.
Einige KI-Programme können die Gefühle von Menschen erkennen. Sie wissen, ob jemand müde, traurig oder fröhlich ist. Im neuen Gesetz in der EU steht: Solche Programme sind auf der Arbeit verboten. Unternehmen können sonst ihre Mitarbeiter überwachen.
Verboten sind auch KI-Programme, die das soziale Verhalten von Menschen bewerten. So etwas gibt es in dem Land China. Das Programm vergibt Plus-Punkte und Minus-Punkte. Wer zum Beispiel seine Rechnungen nicht bezahlt, bekommt Minus-Punkte. Wer Blut spendet, bekommt Plus-Punkte. Die EU sagt: Das ist gegen die Menschen-Würde.
Es gibt auch strengere Regeln für die Video-Überwachung. Nur die Polizei darf KI-Programme verwenden, die Gesichter erkennen. Diese Programme darf die Polizei auch nur bei sehr schweren Verbrechen verwenden.
https://www.nachrichtenleicht.de/kuenstliche-intelligenz-160.html
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Entspannung in der Natur: Gesundheitstrend Waldbaden
In Japan gilt der Aufenthalt im Wald schon lange als Medizin für Körper und Seele. Auch bei uns hat man die therapeutische Wirkung der Bäume in den letzten Jahren entdeckt. Wir haben mit der ausgebildeten Waldbademeisterin Claudia Gründer darüber gesprochen, warum uns der Wald so gut tut und wie aus einem Spaziergang ein Waldbad wird. Und sie erklärt, wann Kursteilnahmen von den Krankenkassen bezuschusst werden.
Was versteht man eigentlich unter Waldbaden?
Claudia Gründer: Das Wort Waldbaden ist eine recht freie Übersetzung der japanischen Bezeichnung "Shinrin Yoku". Es bedeutet so viel wie "in der Waldluft bzw. Waldatmosphäre zu baden" − also kurz "Waldbaden". Die Grundlage des Waldbadens ist die Langsamkeit: Man drosselt die Geschwindigkeit und kommt ins Schlendern. Zudem werden alle unsere fünf Sinne − das Schauen, das Fühlen, das Hören, das Riechen und wenn möglich auch das Schmecken − einbezogen. Langsamkeit hat in unserer Gesellschaft nicht den besten Ruf; die Entschleunigung stellt sich am Anfang des Kurses für einige Teilnehmer und Teilnehmerinnen als Herausforderung dar. Doch das löst sich schnell auf.
Was bewirkt ein Bad im Wald?
Claudia Gründer: Das Baden im Wald wirkt positiv auf unseren Körper, Geist und unsere Seele. Ganz allgemein gesprochen herrschen im Wald eine höhere Luftqualität und eine niedrigere Lufttemperatur. Das steigert die körperliche Leistungsfähigkeit. Die reduzierten Luftschadstoffe im Wald entlasten die Atemwege, die Lichtverhältnisse sorgen für bessere Stimmung und der Zivilisationslärm verringert sich immens. Medizinische Nachweise wurden bereits 2004-2006 in Japan in einem Forschungsprojekt des Ministeriums für Land-, Forstwirtschaft und Fischerei erbracht. Dabei zeigte sich, dass das Waldbaden positiv und stärkend auf die Psyche, das Nervensystem, das Immun- und Hormonsystem wirkt. Regelmäßiges Waldbaden reduziert zum Beispiel die Konzentration des Stresshormones Cortisol und senkt das Adrenalin und Noradrenalin im Körper. Der Blutdruck sinkt, das Herz wird durch Erhöhung des Hormones DHEA geschützt. Natürlich trifft vieles davon auch für einen Waldspaziergang zu. Mit den speziellen Übungen und der Langsamkeit beim Waldbaden werden diese positiven Wirkungen jedoch um einiges verstärkt.
Gibt es bestimmte Stoffe, die für die gesundheitsfördernde Atmosphäre zuständig sind?
Claudia Gründer: Es gibt z.B. pflanzliche Phytoncide − also bioaktive Substanzen, die von Bäumen und Pflanzen abgegeben werden und die wir über die Atemluft in uns aufnehmen. Pflanzliche Terpene haben pharmalogische Wirkungen auf unseren Körper und schützen den Körper vor freien Radikalen und Krankheitserregern.
Eiche, Birke, Kiefer: Ist es egal, zwischen welchen Bäumen ich bade?
Claudia Gründer: Grundsätzlich kann man in allen Waldarten Waldbadezeit verbringen, und jeder Wald hat seine eigenen Vorzüge. Der Laubwald hat im Sommer ein herrliches kühlendes, erfrischendes Laubdach. Es wirkt auf viele Menschen beruhigend und beschützend und das satte Grün entspannt die Augen. Im Nadelwald sind die ätherischen Öle und Terpene intensiver. Da im Winter die Nadeln noch vorhanden sind, ist die Luft auch noch etwas staubärmer. Ich denke, hier findet jede(r) seinen "Lieblingswald".
Wann kann ein Waldbad helfen?
Claudia Gründer: In Japan ist die Waldmedizin schon lange Forschungsobjekt. Inzwischen gibt es weltweit Forschungen zum Thema "Gesundheit durch den Wald" und die Wirkung des Waldbadens auf den Menschen. Auch die Universität Rostock hat im Bereich Waldtherapie verbunden mit Prävention geforscht. Grundsätzlich gilt, dass Waldbaden präventiv wirkt: Es stärkt z.B. das Immunsystem und macht uns widerstandsfähig gegen Krankheitserreger. Gerade in stressigen Zeiten sorgt ein regelmäßiges Bad im Wald für Entspannung, innere Ruhe, erhöhte Konzentration und Ausgeglichenheit. Aber auch in der Nachsorge bei schweren Krankheiten wie z.B. Krebs werden durch Waldbaden die natürlichen Killerzellen angekurbelt.
Sie bieten Kurse im Waldbaden an. Kann man auch ohne Anleitung ein Waldbad nehmen?
Claudia Gründer: Jeder kann Waldbaden für sich allein oder mit Familie und Freunden durchführen. Man sollte einen Wald wählen, in dem man sich wohl fühlt, gut auskennt und in dem man entspannen kann. Es werden ca. zwei Stunden und eine Strecke von ca. 1,5 km benötigt. Das entspricht einem halben Tag Waldbaden. Mit maximal vier Stunden und einer Strecke von ca. 3,5 km hat man einen ganzen Tag Wald gebadet. Der Vorteil eines angeleiteten Kurses ist, dass man Zeit und Raum komplett unbeachtet lassen und die Verantwortung an einen geschulten Kursleiter abgegeben kann. Als Waldbademeisterin hat man eine Menge Wissen, Erfahrungen und Ideen für so ein Waldbaden, damit die Teilnehmer und Teilnehmerinnen genießen, erfahren, staunen, sich wohlfühlen können.
Welche Übungen kann man im Wald durchführen, um die eigene Achtsamkeit zu steigern und den Erholungseffektzu vergrößern?
Claudia Gründer: Die einfachste Übung ist, sich einfach mal für mindestens 20 Minuten an einen Wohlfühlort im Wald zu setzen oder sogar zu legen und alles um sich herum ganz bewusst wahr zu nehmen − die Geräusche, Düfte, Farben. Der Blick in die Baumwipfel ist wunderschön. Im Sommer kann man auch einfach mal die Schuhe ausziehen und ganz langsam und achtsam über den Waldboden gehen: Wie ist der Boden unter den Füßen beschaffen, welche Temperatur, welchen Feuchtigkeitsgehalt hat er? Ansonsten tut es schon gut, einfach mal stehenzubleiben und mehrmals tief ein- und ausatmen. Füllen Sie die Lunge mit sauberer Luft und spüren Sie gleichzeitig die entstehende innere Ruhe.
Danach versuchen Sie, die Düfte um sich herum ganz bewusst in sich aufzunehmen. Wichtig bei allem, was im Wald geschieht: Gehen Sie respektvoll mit der Natur um.
Zahlen die Krankenkassen Kurse für Waldbaden?
Claudia Gründer: Die Krankenkassen bezuschussen Kurse für Waldbaden, wenn der Kursleiter eine entsprechende zertifizierte Ausbildung vorweisen kann und bei der Zentralen Prüfstelle (ZPP) einen Antrag eingereicht und genehmigt bekommen hat.
https://www.mdr.de/ratgeber/gesundheit/entspannung-natur-wald-waldbaden-108.html
Text 2
Ein Dorf für grüne Energie
Das Dorf Feldheim in Brandenburg macht sich unabhängig von Öl und Kohle.
Seit Kurzem deckt das Dorf seinen kompletten Strombedarf und drei Viertel des Wärmebedarfs durch moderne Energien. “Das funktioniert mithilfe einer modernen Anlage für Bio-Gas”, erklärt der Diplom-Physiker Eckhard Meier. “Da kommen Abfall von den Tieren, Getreide und Holz rein und werden erwärmt. Ein Motor verbrennt das Gas und erzeugt dabei Wärme. Der Motor treibt dann einen Generator an, der Strom produziert.” Entstanden ist die Idee des “Bio-Energiedorfs” an der Universität Göttingen.
Ziel der Wissenschaftler war es zu zeigen, dass es möglich ist, ein Dorf komplett mit erneuerbaren Energien zu versorgen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Tatsächlich: Die Bio-Gasanlage erzeugt jährlich doppelt so viel Strom wie die Gemeinde verbraucht. Der Rest wird in das Stromnetz abgegeben und kostenlos anderen Dörfern zur Verfügung gestellt. Passt das Konzept auch für andere Dörfer? “Im Prinzip schon”, meint Eckhard Meier. Die technischen Anlagen könnten an anderen Orten genauso aufgebaut werden – der Raum bedarf ist gering. Man benötigt allerdings vor allem eines: aktive und begeisterte Einwohner!
O texto seguinte servirá de base para responder a questão.
Neue Regeln in der EU für Künstliche Intelligenz
mmer mehr Computer-Programme nutzen KünstlicheIntelligenz. Man sagt dazu auch KI-Programme. Sie können selbst Texte schreiben, sich Musik ausdenken oder Gefühle erkennen. Einige von den KI-Programmen sind in der EU jetzt verboten.
Einige KI-Programme können die Gefühle von Menschen erkennen. Sie wissen, ob jemand müde, traurig oder fröhlich ist. Im neuen Gesetz in der EU steht: Solche Programme sind auf der Arbeit verboten. Unternehmen können sonst ihre Mitarbeiter überwachen.
Verboten sind auch KI-Programme, die das soziale Verhalten von Menschen bewerten. So etwas gibt es in dem Land China. Das Programm vergibt Plus-Punkte und Minus-Punkte. Wer zum Beispiel seine Rechnungen nicht bezahlt, bekommt Minus-Punkte. Wer Blut spendet, bekommt Plus-Punkte. Die EU sagt: Das ist gegen die Menschen-Würde.
Es gibt auch strengere Regeln für die Video-Überwachung. Nur die Polizei darf KI-Programme verwenden, die Gesichter erkennen. Diese Programme darf die Polizei auch nur bei sehr schweren Verbrechen verwenden.
https://www.nachrichtenleicht.de/kuenstliche-intelligenz-160.html
O texto seguinte servirá de base para responder à questão.
Entspannung in der Natur: Gesundheitstrend Waldbaden
In Japan gilt der Aufenthalt im Wald schon lange als Medizin für Körper und Seele. Auch bei uns hat man die therapeutische Wirkung der Bäume in den letzten Jahren entdeckt. Wir haben mit der ausgebildeten Waldbademeisterin Claudia Gründer darüber gesprochen, warum uns der Wald so gut tut und wie aus einem Spaziergang ein Waldbad wird. Und sie erklärt, wann Kursteilnahmen von den Krankenkassen bezuschusst werden.
Was versteht man eigentlich unter Waldbaden?
Claudia Gründer: Das Wort Waldbaden ist eine recht freie Übersetzung der japanischen Bezeichnung "Shinrin Yoku". Es bedeutet so viel wie "in der Waldluft bzw. Waldatmosphäre zu baden" − also kurz "Waldbaden". Die Grundlage des Waldbadens ist die Langsamkeit: Man drosselt die Geschwindigkeit und kommt ins Schlendern. Zudem werden alle unsere fünf Sinne − das Schauen, das Fühlen, das Hören, das Riechen und wenn möglich auch das Schmecken − einbezogen. Langsamkeit hat in unserer Gesellschaft nicht den besten Ruf; die Entschleunigung stellt sich am Anfang des Kurses für einige Teilnehmer und Teilnehmerinnen als Herausforderung dar. Doch das löst sich schnell auf.
Was bewirkt ein Bad im Wald?
Claudia Gründer: Das Baden im Wald wirkt positiv auf unseren Körper, Geist und unsere Seele. Ganz allgemein gesprochen herrschen im Wald eine höhere Luftqualität und eine niedrigere Lufttemperatur. Das steigert die körperliche Leistungsfähigkeit. Die reduzierten Luftschadstoffe im Wald entlasten die Atemwege, die Lichtverhältnisse sorgen für bessere Stimmung und der Zivilisationslärm verringert sich immens. Medizinische Nachweise wurden bereits 2004-2006 in Japan in einem Forschungsprojekt des Ministeriums für Land-, Forstwirtschaft und Fischerei erbracht. Dabei zeigte sich, dass das Waldbaden positiv und stärkend auf die Psyche, das Nervensystem, das Immun- und Hormonsystem wirkt. Regelmäßiges Waldbaden reduziert zum Beispiel die Konzentration des Stresshormones Cortisol und senkt das Adrenalin und Noradrenalin im Körper. Der Blutdruck sinkt, das Herz wird durch Erhöhung des Hormones DHEA geschützt. Natürlich trifft vieles davon auch für einen Waldspaziergang zu. Mit den speziellen Übungen und der Langsamkeit beim Waldbaden werden diese positiven Wirkungen jedoch um einiges verstärkt.
Gibt es bestimmte Stoffe, die für die gesundheitsfördernde Atmosphäre zuständig sind?
Claudia Gründer: Es gibt z.B. pflanzliche Phytoncide − also bioaktive Substanzen, die von Bäumen und Pflanzen abgegeben werden und die wir über die Atemluft in uns aufnehmen. Pflanzliche Terpene haben pharmalogische Wirkungen auf unseren Körper und schützen den Körper vor freien Radikalen und Krankheitserregern.
Eiche, Birke, Kiefer: Ist es egal, zwischen welchen Bäumen ich bade?
Claudia Gründer: Grundsätzlich kann man in allen Waldarten Waldbadezeit verbringen, und jeder Wald hat seine eigenen Vorzüge. Der Laubwald hat im Sommer ein herrliches kühlendes, erfrischendes Laubdach. Es wirkt auf viele Menschen beruhigend und beschützend und das satte Grün entspannt die Augen. Im Nadelwald sind die ätherischen Öle und Terpene intensiver. Da im Winter die Nadeln noch vorhanden sind, ist die Luft auch noch etwas staubärmer. Ich denke, hier findet jede(r) seinen "Lieblingswald".
Wann kann ein Waldbad helfen?
Claudia Gründer: In Japan ist die Waldmedizin schon lange Forschungsobjekt. Inzwischen gibt es weltweit Forschungen zum Thema "Gesundheit durch den Wald" und die Wirkung des Waldbadens auf den Menschen. Auch die Universität Rostock hat im Bereich Waldtherapie verbunden mit Prävention geforscht. Grundsätzlich gilt, dass Waldbaden präventiv wirkt: Es stärkt z.B. das Immunsystem und macht uns widerstandsfähig gegen Krankheitserreger. Gerade in stressigen Zeiten sorgt ein regelmäßiges Bad im Wald für Entspannung, innere Ruhe, erhöhte Konzentration und Ausgeglichenheit. Aber auch in der Nachsorge bei schweren Krankheiten wie z.B. Krebs werden durch Waldbaden die natürlichen Killerzellen angekurbelt.
Sie bieten Kurse im Waldbaden an. Kann man auch ohne Anleitung ein Waldbad nehmen?
Claudia Gründer: Jeder kann Waldbaden für sich allein oder mit Familie und Freunden durchführen. Man sollte einen Wald wählen, in dem man sich wohl fühlt, gut auskennt und in dem man entspannen kann. Es werden ca. zwei Stunden und eine Strecke von ca. 1,5 km benötigt. Das entspricht einem halben Tag Waldbaden. Mit maximal vier Stunden und einer Strecke von ca. 3,5 km hat man einen ganzen Tag Wald gebadet. Der Vorteil eines angeleiteten Kurses ist, dass man Zeit und Raum komplett unbeachtet lassen und die Verantwortung an einen geschulten Kursleiter abgegeben kann. Als Waldbademeisterin hat man eine Menge Wissen, Erfahrungen und Ideen für so ein Waldbaden, damit die Teilnehmer und Teilnehmerinnen genießen, erfahren, staunen, sich wohlfühlen können.
Welche Übungen kann man im Wald durchführen, um die eigene Achtsamkeit zu steigern und den Erholungseffektzu vergrößern?
Claudia Gründer: Die einfachste Übung ist, sich einfach mal für mindestens 20 Minuten an einen Wohlfühlort im Wald zu setzen oder sogar zu legen und alles um sich herum ganz bewusst wahr zu nehmen − die Geräusche, Düfte, Farben. Der Blick in die Baumwipfel ist wunderschön. Im Sommer kann man auch einfach mal die Schuhe ausziehen und ganz langsam und achtsam über den Waldboden gehen: Wie ist der Boden unter den Füßen beschaffen, welche Temperatur, welchen Feuchtigkeitsgehalt hat er? Ansonsten tut es schon gut, einfach mal stehenzubleiben und mehrmals tief ein- und ausatmen. Füllen Sie die Lunge mit sauberer Luft und spüren Sie gleichzeitig die entstehende innere Ruhe.
Danach versuchen Sie, die Düfte um sich herum ganz bewusst in sich aufzunehmen. Wichtig bei allem, was im Wald geschieht: Gehen Sie respektvoll mit der Natur um.
Zahlen die Krankenkassen Kurse für Waldbaden?
Claudia Gründer: Die Krankenkassen bezuschussen Kurse für Waldbaden, wenn der Kursleiter eine entsprechende zertifizierte Ausbildung vorweisen kann und bei der Zentralen Prüfstelle (ZPP) einen Antrag eingereicht und genehmigt bekommen hat.
https://www.mdr.de/ratgeber/gesundheit/entspannung-natur-wald-waldbaden-108.html
Text 1
Tour durch Murtens Geschichte
Mit der Rundfahrt “Zeitreise per Velo” können Touristen das Städtchen Murten und seine Geschichte sportlich neu entdecken.
Die Tour startet am Bahnhof von Murten, wo die sportlichen Teilnehmer auf das eigene oder ein gemietetes Velo steigen. Die weniger sportlichen und jene, die es schon immer ausprobieren wollten, steigen aufs ElektroVelo. Dieses kann ebenfalls am Bahnhof gemietet werden.
Vom Bahnhof führt der Weg auf den historischen Hügel, wo Karl der Kühne sein Hauptquartier aufbaute, bevor sein Heer im Jahr 1476 besiegt wurde. Die Sportlichen kommen bei der Fahrt auf den Hügel ins Schwitzen, während die E-Biker ganz einfach den Elektromotor nutzen.
Oben angekommen kann man die wunderbare Aussicht auf den Murtensee genießen. Nach einer kurzen Pause geht es weiter nach Merlach. Dort steht ein Denkmal für Soldaten, die in der Schlacht bei Murten 1476 umgekommen sind. Danach geht die Fahrt zum Hafen und in die Altstadt. Unterwegs erfahren die Velofahrer vieles über die Region.
“Mit der Velorundfahrt für Gruppen wollen wir unser Angebot für aktive Radfahrer erweitern”, sagt der Geschäftsführer von Murten Tourismus. Damit soll sowohl das Gebiet für Velo-Touristen interessant gemacht als auch der Trend zum E-Bike unterstützt werden.
Text 1
Tour durch Murtens Geschichte
Mit der Rundfahrt “Zeitreise per Velo” können Touristen das Städtchen Murten und seine Geschichte sportlich neu entdecken.
Die Tour startet am Bahnhof von Murten, wo die sportlichen Teilnehmer auf das eigene oder ein gemietetes Velo steigen. Die weniger sportlichen und jene, die es schon immer ausprobieren wollten, steigen aufs ElektroVelo. Dieses kann ebenfalls am Bahnhof gemietet werden.
Vom Bahnhof führt der Weg auf den historischen Hügel, wo Karl der Kühne sein Hauptquartier aufbaute, bevor sein Heer im Jahr 1476 besiegt wurde. Die Sportlichen kommen bei der Fahrt auf den Hügel ins Schwitzen, während die E-Biker ganz einfach den Elektromotor nutzen.
Oben angekommen kann man die wunderbare Aussicht auf den Murtensee genießen. Nach einer kurzen Pause geht es weiter nach Merlach. Dort steht ein Denkmal für Soldaten, die in der Schlacht bei Murten 1476 umgekommen sind. Danach geht die Fahrt zum Hafen und in die Altstadt. Unterwegs erfahren die Velofahrer vieles über die Region.
“Mit der Velorundfahrt für Gruppen wollen wir unser Angebot für aktive Radfahrer erweitern”, sagt der Geschäftsführer von Murten Tourismus. Damit soll sowohl das Gebiet für Velo-Touristen interessant gemacht als auch der Trend zum E-Bike unterstützt werden.
Text 2
Ein Dorf für grüne Energie
Das Dorf Feldheim in Brandenburg macht sich unabhängig von Öl und Kohle.
Seit Kurzem deckt das Dorf seinen kompletten Strombedarf und drei Viertel des Wärmebedarfs durch moderne Energien. “Das funktioniert mithilfe einer modernen Anlage für Bio-Gas”, erklärt der Diplom-Physiker Eckhard Meier. “Da kommen Abfall von den Tieren, Getreide und Holz rein und werden erwärmt. Ein Motor verbrennt das Gas und erzeugt dabei Wärme. Der Motor treibt dann einen Generator an, der Strom produziert.” Entstanden ist die Idee des “Bio-Energiedorfs” an der Universität Göttingen.
Ziel der Wissenschaftler war es zu zeigen, dass es möglich ist, ein Dorf komplett mit erneuerbaren Energien zu versorgen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Tatsächlich: Die Bio-Gasanlage erzeugt jährlich doppelt so viel Strom wie die Gemeinde verbraucht. Der Rest wird in das Stromnetz abgegeben und kostenlos anderen Dörfern zur Verfügung gestellt. Passt das Konzept auch für andere Dörfer? “Im Prinzip schon”, meint Eckhard Meier. Die technischen Anlagen könnten an anderen Orten genauso aufgebaut werden – der Raum bedarf ist gering. Man benötigt allerdings vor allem eines: aktive und begeisterte Einwohner!
Welche Formen des Partizip Perfekt sind in den folgenden Sätzen richtig.
Ich habe mit meiner Mutter ______. (sprechen)
Wir sind nach Hause ______. (fahren)
Maria und Markus haben Nudel ______. (kochen)
Ich bin um 8 Uhr ______. (aufwachen)
Text 2
Ein Dorf für grüne Energie
Das Dorf Feldheim in Brandenburg macht sich unabhängig von Öl und Kohle.
Seit Kurzem deckt das Dorf seinen kompletten Strombedarf und drei Viertel des Wärmebedarfs durch moderne Energien. “Das funktioniert mithilfe einer modernen Anlage für Bio-Gas”, erklärt der Diplom-Physiker Eckhard Meier. “Da kommen Abfall von den Tieren, Getreide und Holz rein und werden erwärmt. Ein Motor verbrennt das Gas und erzeugt dabei Wärme. Der Motor treibt dann einen Generator an, der Strom produziert.” Entstanden ist die Idee des “Bio-Energiedorfs” an der Universität Göttingen.
Ziel der Wissenschaftler war es zu zeigen, dass es möglich ist, ein Dorf komplett mit erneuerbaren Energien zu versorgen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Tatsächlich: Die Bio-Gasanlage erzeugt jährlich doppelt so viel Strom wie die Gemeinde verbraucht. Der Rest wird in das Stromnetz abgegeben und kostenlos anderen Dörfern zur Verfügung gestellt. Passt das Konzept auch für andere Dörfer? “Im Prinzip schon”, meint Eckhard Meier. Die technischen Anlagen könnten an anderen Orten genauso aufgebaut werden – der Raum bedarf ist gering. Man benötigt allerdings vor allem eines: aktive und begeisterte Einwohner!
Welche Alternative enthält die richtigen Modalverben für die folgenden Sätze?
Er ________ Deutsch sprechen.
Du ________ die Rechnungen behzalen.
Hier ________ man nicht parken.
Du ________ mehr Wasser trinken jeden Tag.
FURB•
Welche Lösung füllt den Text RICHTIG aus?
Der Sandmann steht mitten im Zimmer vor mein___ Vater, der helle Schein d___ Lichter strahlt ihm ins Gesicht! Der fürchterliche Sandmann ist der alte Advokat Coppelius, der manchmal bei uns zu Mittag isst! Das Schlimmste, was mir passieren konnte, war es, dies___ Coppelius zu sehen. Stelle dir einen großen Mann vor, mit breit___ Schultern und einem dicken Kopf, mit gelblich-braun___ Gesicht, dicken grauen Augenbrauen, unter denen ein Paar grünlich___ Katzenaugen funkeln, und einer großen Nase. Das schiefe Maul verzieht sich oft zum bösartig___ Lachen; dann sieht man auf den Backen ein paar___ dunkelrot___ Flecken und hört ein seltsam___ Zischen durch die Zähne. (Quelle: Hoffmann, E. T. A. Der Sandmann. Eli: Italien, 2012)