Questões de Concursos
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FURB•
Was passt?
✓ Also diese _________ kaufe ich nicht mehr! Die gehen immer gleich kaputt!
✓ Ich freue mich, dass du auch in Berlin wohnst. Vor allen __________ so nah an deinem Arbeitsplatz.
✓ Ich glaube, ich komme lieber nicht mit. Skifahren ist einfach nicht mein _________
✓ Na, dann versuche ich es eben noch ein zweites Mal. Aller guten _________ sind zwei.
✓ Hey, ist das da drüben nicht der _____________?
Wie heißt der noch mal?
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Entspannung in der Natur: Gesundheitstrend Waldbaden
In Japan gilt der Aufenthalt im Wald schon lange als Medizin für Körper und Seele. Auch bei uns hat man die therapeutische Wirkung der Bäume in den letzten Jahren entdeckt. Wir haben mit der ausgebildeten Waldbademeisterin Claudia Gründer darüber gesprochen, warum uns der Wald so gut tut und wie aus einem Spaziergang ein Waldbad wird. Und sie erklärt, wann Kursteilnahmen von den Krankenkassen bezuschusst werden.
Was versteht man eigentlich unter Waldbaden?
Claudia Gründer: Das Wort Waldbaden ist eine recht freie Übersetzung der japanischen Bezeichnung "Shinrin Yoku". Es bedeutet so viel wie "in der Waldluft bzw. Waldatmosphäre zu baden" − also kurz "Waldbaden". Die Grundlage des Waldbadens ist die Langsamkeit: Man drosselt die Geschwindigkeit und kommt ins Schlendern. Zudem werden alle unsere fünf Sinne − das Schauen, das Fühlen, das Hören, das Riechen und wenn möglich auch das Schmecken − einbezogen. Langsamkeit hat in unserer Gesellschaft nicht den besten Ruf; die Entschleunigung stellt sich am Anfang des Kurses für einige Teilnehmer und Teilnehmerinnen als Herausforderung dar. Doch das löst sich schnell auf.
Was bewirkt ein Bad im Wald?
Claudia Gründer: Das Baden im Wald wirkt positiv auf unseren Körper, Geist und unsere Seele. Ganz allgemein gesprochen herrschen im Wald eine höhere Luftqualität und eine niedrigere Lufttemperatur. Das steigert die körperliche Leistungsfähigkeit. Die reduzierten Luftschadstoffe im Wald entlasten die Atemwege, die Lichtverhältnisse sorgen für bessere Stimmung und der Zivilisationslärm verringert sich immens. Medizinische Nachweise wurden bereits 2004-2006 in Japan in einem Forschungsprojekt des Ministeriums für Land-, Forstwirtschaft und Fischerei erbracht. Dabei zeigte sich, dass das Waldbaden positiv und stärkend auf die Psyche, das Nervensystem, das Immun- und Hormonsystem wirkt. Regelmäßiges Waldbaden reduziert zum Beispiel die Konzentration des Stresshormones Cortisol und senkt das Adrenalin und Noradrenalin im Körper. Der Blutdruck sinkt, das Herz wird durch Erhöhung des Hormones DHEA geschützt. Natürlich trifft vieles davon auch für einen Waldspaziergang zu. Mit den speziellen Übungen und der Langsamkeit beim Waldbaden werden diese positiven Wirkungen jedoch um einiges verstärkt.
Gibt es bestimmte Stoffe, die für die gesundheitsfördernde Atmosphäre zuständig sind?
Claudia Gründer: Es gibt z.B. pflanzliche Phytoncide − also bioaktive Substanzen, die von Bäumen und Pflanzen abgegeben werden und die wir über die Atemluft in uns aufnehmen. Pflanzliche Terpene haben pharmalogische Wirkungen auf unseren Körper und schützen den Körper vor freien Radikalen und Krankheitserregern.
Eiche, Birke, Kiefer: Ist es egal, zwischen welchen Bäumen ich bade?
Claudia Gründer: Grundsätzlich kann man in allen Waldarten Waldbadezeit verbringen, und jeder Wald hat seine eigenen Vorzüge. Der Laubwald hat im Sommer ein herrliches kühlendes, erfrischendes Laubdach. Es wirkt auf viele Menschen beruhigend und beschützend und das satte Grün entspannt die Augen. Im Nadelwald sind die ätherischen Öle und Terpene intensiver. Da im Winter die Nadeln noch vorhanden sind, ist die Luft auch noch etwas staubärmer. Ich denke, hier findet jede(r) seinen "Lieblingswald".
Wann kann ein Waldbad helfen?
Claudia Gründer: In Japan ist die Waldmedizin schon lange Forschungsobjekt. Inzwischen gibt es weltweit Forschungen zum Thema "Gesundheit durch den Wald" und die Wirkung des Waldbadens auf den Menschen. Auch die Universität Rostock hat im Bereich Waldtherapie verbunden mit Prävention geforscht. Grundsätzlich gilt, dass Waldbaden präventiv wirkt: Es stärkt z.B. das Immunsystem und macht uns widerstandsfähig gegen Krankheitserreger. Gerade in stressigen Zeiten sorgt ein regelmäßiges Bad im Wald für Entspannung, innere Ruhe, erhöhte Konzentration und Ausgeglichenheit. Aber auch in der Nachsorge bei schweren Krankheiten wie z.B. Krebs werden durch Waldbaden die natürlichen Killerzellen angekurbelt.
Sie bieten Kurse im Waldbaden an. Kann man auch ohne Anleitung ein Waldbad nehmen?
Claudia Gründer: Jeder kann Waldbaden für sich allein oder mit Familie und Freunden durchführen. Man sollte einen Wald wählen, in dem man sich wohl fühlt, gut auskennt und in dem man entspannen kann. Es werden ca. zwei Stunden und eine Strecke von ca. 1,5 km benötigt. Das entspricht einem halben Tag Waldbaden. Mit maximal vier Stunden und einer Strecke von ca. 3,5 km hat man einen ganzen Tag Wald gebadet. Der Vorteil eines angeleiteten Kurses ist, dass man Zeit und Raum komplett unbeachtet lassen und die Verantwortung an einen geschulten Kursleiter abgegeben kann. Als Waldbademeisterin hat man eine Menge Wissen, Erfahrungen und Ideen für so ein Waldbaden, damit die Teilnehmer und Teilnehmerinnen genießen, erfahren, staunen, sich wohlfühlen können.
Welche Übungen kann man im Wald durchführen, um die eigene Achtsamkeit zu steigern und den Erholungseffektzu vergrößern?
Claudia Gründer: Die einfachste Übung ist, sich einfach mal für mindestens 20 Minuten an einen Wohlfühlort im Wald zu setzen oder sogar zu legen und alles um sich herum ganz bewusst wahr zu nehmen − die Geräusche, Düfte, Farben. Der Blick in die Baumwipfel ist wunderschön. Im Sommer kann man auch einfach mal die Schuhe ausziehen und ganz langsam und achtsam über den Waldboden gehen: Wie ist der Boden unter den Füßen beschaffen, welche Temperatur, welchen Feuchtigkeitsgehalt hat er? Ansonsten tut es schon gut, einfach mal stehenzubleiben und mehrmals tief ein- und ausatmen. Füllen Sie die Lunge mit sauberer Luft und spüren Sie gleichzeitig die entstehende innere Ruhe.
Danach versuchen Sie, die Düfte um sich herum ganz bewusst in sich aufzunehmen. Wichtig bei allem, was im Wald geschieht: Gehen Sie respektvoll mit der Natur um.
Zahlen die Krankenkassen Kurse für Waldbaden?
Claudia Gründer: Die Krankenkassen bezuschussen Kurse für Waldbaden, wenn der Kursleiter eine entsprechende zertifizierte Ausbildung vorweisen kann und bei der Zentralen Prüfstelle (ZPP) einen Antrag eingereicht und genehmigt bekommen hat.
https://www.mdr.de/ratgeber/gesundheit/entspannung-natur-wald-waldbaden-108.html
FURB•
Welches Wort passt in die Lücke:
# Guten Tag, ich hätte gern ein __________ nach Innsbruck.
- Wann möchten Sie denn fahren?
# Jetzt gleich. Und bitte die schnellste _____________.
- Gut. Dann könnten Sie jetzt um 9.55 Uhr den ICE nach München nehmen. Und dann geht es weiter mit dem EC nach Innsbruck.
# Wie viel Zeit bleibt mir denn in München zum ___________? Ich will auf keinen Fall meinen ___________ verpassen.
- In München haben Sie circa 40 Minuten ______________.
# Das ist ja genug.
- Allerdings sind auf der Strecke zwischen Rosenheim und Kufstein Bauarbeiten. Dort fährt dann ein _____________.
# Oh je. Und wann komme ich dann in Innsbruck an?
- Die planmäßige ____________ ist 15.45 Uhr.
FURB•
Quelle: Modelli, Laís. "A herança da imigração na fala do brasileiro." Deutsche Welle, 6. Mai 2019.
Verfügbar unter: https://www.dw.com/pt-br/a-heran%C3%A7a-da-imigra%C3%A7%C3%A3o-na-fala-do-brasileiro/a-48572090. Zugriff am 17. Juli 2024.
lnitiativen zur Ko-Offizialisierung von Sprachen, sei es autochthon (einheimisch) oder allochthon (zugewandert), haben primar das Ziel, die sprachliche und kulturelle Vielfalt zu bewahren und zu fõrdern. lhre Hauptziele umfassen:
( )Kulturelle Bewahrung: Durch die offizielle Anerkennung einer Sprache versuchen Regierung und Gesellschaft, die mit dieser Sprache verbundene Kultur, einschlier..lich mündlich überlieferter Traditionen, Brãuche und Geschichten, zu schützen und am Leben zu erhalten.
( )ldentitãt und lntegration: Die Ko-Offizialisierung ermõglicht es den Sprachgemeinschaften von Minderheiten, sich wertgeschãtzt und in das õffentliche Leben und das Bildungswesen einbezogen zu fühlen, was ihre ldentitat stãrkt und ein Zugehõrigkeitsgefühl fõrdert.
( )Bildung: ln der Schule tragen sie zur Standardisierung der zu unterrichtenden Sprachen bei, was die pãdagogische und kognitive Entwicklung fõrdert.
( )Sprachlicher Pluralismus: Die Fõrderung von Ko-Amtssprachen trãgt zu einem vielfãltigeren und inklusiveren soziolinguistischen Umfeld bei und erkennt an, dass die sprachliche Vielfalt ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen Reichtums einer Nation ist.
Was ist richtig (R) und was ist falsch (F) zu diesem Thema?
FURB•
Passiv. Welche Aussagen sind RICHTIG?
I- In einem Passivsatz sind Subjekt und Täter verschieden.
II- Man verwendet das Passiv vor allem, wenn der Täter bekannt ist.
III- In einem Passivsatz ist die Nennung des Täters grammatisch notwendig.
IV- Man verwendet das Passiv vor allem, wenn es keine Rolle spielt, wer der Täter ist.
Welche Lösung ist RICHTIG:
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Neue Regeln in der EU für Künstliche Intelligenz
mmer mehr Computer-Programme nutzen KünstlicheIntelligenz. Man sagt dazu auch KI-Programme. Sie können selbst Texte schreiben, sich Musik ausdenken oder Gefühle erkennen. Einige von den KI-Programmen sind in der EU jetzt verboten.
Einige KI-Programme können die Gefühle von Menschen erkennen. Sie wissen, ob jemand müde, traurig oder fröhlich ist. Im neuen Gesetz in der EU steht: Solche Programme sind auf der Arbeit verboten. Unternehmen können sonst ihre Mitarbeiter überwachen.
Verboten sind auch KI-Programme, die das soziale Verhalten von Menschen bewerten. So etwas gibt es in dem Land China. Das Programm vergibt Plus-Punkte und Minus-Punkte. Wer zum Beispiel seine Rechnungen nicht bezahlt, bekommt Minus-Punkte. Wer Blut spendet, bekommt Plus-Punkte. Die EU sagt: Das ist gegen die Menschen-Würde.
Es gibt auch strengere Regeln für die Video-Überwachung. Nur die Polizei darf KI-Programme verwenden, die Gesichter erkennen. Diese Programme darf die Polizei auch nur bei sehr schweren Verbrechen verwenden.
https://www.nachrichtenleicht.de/kuenstliche-intelligenz-160.html
Ordnen Sie die folgenden Sätze mit der korrekten Deklination von Adjektiven an und markieren Sie die richtige Alternative:
__________ Blumen riechen immer gut.
Er bevorzugt den __________ Computer.
Ich werde mit meinem __________ Hemd arbeiten.
Angelas __________ Haare sind wunderschön.
FURB•
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Welches Wort passt in die Lücke!
Die Frage ist manchmal auch ________ Deutsch-Muttersprachler schwierig: Wann sagt man Sie, wann Du? Feste Regeln gibt es _________ nicht. Aber Faktoren wie Alter, Status des Gegenübers und Vertrautheit zu anderen Person können helfen, die Situation richtig einzuschätzen. Am Arbeitsplatz ist – __________ am Anfang – immer das respektvolle Sie der Standard. Nach einiger Zeit (aber nicht immer und nicht in jeder Firma) ___________ viele Kollegen oft zum Du über. Und natürlich gibt es beim Du am Arbeitsplatz auch Unterschiede zwischen ____________ Branchen. Während sich die Mitarbeiter in Start-ups oder IT-Firmen meistens duzen, siezen sich Angestellte in einer Bank oder Anwaltskanzlei meistens.
Das Abitur ist der höchste Schul-Abschluss in Deutschland. Im Moment finden in allen Bundes-Ländern die Prüfungen dafür statt. In dem Bundes-Land Nordrhein-Westfalen mussten sie verschoben werden. Grund war ein Computer-Problem.
Am Mittwoch sollten unter anderem die Prüfungen in Biologie und Chemie sein. Aber die Schulen haben die Aufgaben nicht bekommen. Die Aufgaben liegen auf einem zentralen Computer und müssen heruntergeladen werden. Das hat nicht geklappt.
Deshalb konnten die Schülerinnen und Schüler die Prüfungen am Mittwoch nicht schreiben. Die Prüfungen wurden 2 Tage verschoben. Die Schul-Ministerin von Nordrhein-Westfalen hat dafür um Entschuldigung gebeten. Aber die Schülerinnen und Schüler waren trotzdem wütend. Ihr Zeit-Plan zum Lernen für die anderen Fächer ist jetzt völlig durcheinander.
(Acesso em 21 de abril de 2023: https://www.nachr ichtenleicht.de/panne-bei-abitur-pruefung-100.html)
Lesen Sie den Text "Panne bei Abitur-Prüfung" und markieren Sie die wahre Aussage:
In einigen Bundes-Ländern dürfen bald Medikamente verkauft werden, die noch nicht geprüft sind
In Deutschland können die Menschen in die Apotheke gehen: Wenn sie krank sind. Dort können sie verschiedene Medikamente kaufen. Oft gehen die Menschen auch erst zum Arzt. Und er sagt den Menschen dann: Welche Medikamente sie kaufen sollen. Aber diese Medikamente müssen in Deutschland zugelassen sein. Das bedeutet: In Deutschland dürfen nicht alle Medikamente verkauft werden.
Antibiotika ist auch ein Medikament: Das in Deutschland von verschiedenen Firmen verkauft wird. Aber in der letzten Zeit gibt es besonders wenig Antibiotika. Das ist zum Beispiel auch im Bundes-Land Sachsen-Anhalt so. Dort ist Petra Grimm-Benne die Gesundheits-Ministerin. Sie hat jetzt bestimmt: Bald sollen nicht zugelassene Antibiotika aus anderen Ländern auch in Deutschland verkauft werden.
Eine Sprecherin vom Gesundheits-Ministerium hat gesagt: Wir brauchen genug Antibiotika in Deutschland. Das ist besonders wichtig für Kinder und Jugendliche.
Denn es muss genug Medikamente geben: Damit sie behandelt werden können. Deshalb soll es in den Apotheken bald auch Antibiotika aus anderen Ländern geben.
Antibiotika ist auch ein Medikament: Das in Deutschland von verschiedenen Firmen verkauft wird. Aber in der letzten Zeit gibt es besonders wenig Antibiotika. Das ist zum Beispiel auch im Bundes-Land Sachsen-Anhalt so. Dort ist Petra Grimm-Benne die Gesundheits-Ministerin. Sie hat jetzt bestimmt: Bald sollen nicht zugelassene Antibiotika aus anderen Ländern auch in Deutschland verkauft werden.
Eine Sprecherin vom Gesundheits-Ministerium hat gesagt: Wir brauchen genug Antibiotika in Deutschland. Das ist besonders wichtig für Kinder und Jugendliche. Denn es muss genug Medikamente geben: Damit sie behandelt werden können. Deshalb soll es in den Apotheken bald auch Antibiotika aus anderen Ländern geben.
(Acessado em 04 de maio de 2023: https://www.mdr.de/ nachrichten-leicht/leichte-sprache-sachsen-anhalt-anti biotika-engpass-lockerung-regeln-100.html)
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Entspannung in der Natur: Gesundheitstrend Waldbaden
In Japan gilt der Aufenthalt im Wald schon lange als Medizin für Körper und Seele. Auch bei uns hat man die therapeutische Wirkung der Bäume in den letzten Jahren entdeckt. Wir haben mit der ausgebildeten Waldbademeisterin Claudia Gründer darüber gesprochen, warum uns der Wald so gut tut und wie aus einem Spaziergang ein Waldbad wird. Und sie erklärt, wann Kursteilnahmen von den Krankenkassen bezuschusst werden.
Was versteht man eigentlich unter Waldbaden?
Claudia Gründer: Das Wort Waldbaden ist eine recht freie Übersetzung der japanischen Bezeichnung "Shinrin Yoku". Es bedeutet so viel wie "in der Waldluft bzw. Waldatmosphäre zu baden" − also kurz "Waldbaden". Die Grundlage des Waldbadens ist die Langsamkeit: Man drosselt die Geschwindigkeit und kommt ins Schlendern. Zudem werden alle unsere fünf Sinne − das Schauen, das Fühlen, das Hören, das Riechen und wenn möglich auch das Schmecken − einbezogen. Langsamkeit hat in unserer Gesellschaft nicht den besten Ruf; die Entschleunigung stellt sich am Anfang des Kurses für einige Teilnehmer und Teilnehmerinnen als Herausforderung dar. Doch das löst sich schnell auf.
Was bewirkt ein Bad im Wald?
Claudia Gründer: Das Baden im Wald wirkt positiv auf unseren Körper, Geist und unsere Seele. Ganz allgemein gesprochen herrschen im Wald eine höhere Luftqualität und eine niedrigere Lufttemperatur. Das steigert die körperliche Leistungsfähigkeit. Die reduzierten Luftschadstoffe im Wald entlasten die Atemwege, die Lichtverhältnisse sorgen für bessere Stimmung und der Zivilisationslärm verringert sich immens. Medizinische Nachweise wurden bereits 2004-2006 in Japan in einem Forschungsprojekt des Ministeriums für Land-, Forstwirtschaft und Fischerei erbracht. Dabei zeigte sich, dass das Waldbaden positiv und stärkend auf die Psyche, das Nervensystem, das Immun- und Hormonsystem wirkt. Regelmäßiges Waldbaden reduziert zum Beispiel die Konzentration des Stresshormones Cortisol und senkt das Adrenalin und Noradrenalin im Körper. Der Blutdruck sinkt, das Herz wird durch Erhöhung des Hormones DHEA geschützt. Natürlich trifft vieles davon auch für einen Waldspaziergang zu. Mit den speziellen Übungen und der Langsamkeit beim Waldbaden werden diese positiven Wirkungen jedoch um einiges verstärkt.
Gibt es bestimmte Stoffe, die für die gesundheitsfördernde Atmosphäre zuständig sind?
Claudia Gründer: Es gibt z.B. pflanzliche Phytoncide − also bioaktive Substanzen, die von Bäumen und Pflanzen abgegeben werden und die wir über die Atemluft in uns aufnehmen. Pflanzliche Terpene haben pharmalogische Wirkungen auf unseren Körper und schützen den Körper vor freien Radikalen und Krankheitserregern.
Eiche, Birke, Kiefer: Ist es egal, zwischen welchen Bäumen ich bade?
Claudia Gründer: Grundsätzlich kann man in allen Waldarten Waldbadezeit verbringen, und jeder Wald hat seine eigenen Vorzüge. Der Laubwald hat im Sommer ein herrliches kühlendes, erfrischendes Laubdach. Es wirkt auf viele Menschen beruhigend und beschützend und das satte Grün entspannt die Augen. Im Nadelwald sind die ätherischen Öle und Terpene intensiver. Da im Winter die Nadeln noch vorhanden sind, ist die Luft auch noch etwas staubärmer. Ich denke, hier findet jede(r) seinen "Lieblingswald".
Wann kann ein Waldbad helfen?
Claudia Gründer: In Japan ist die Waldmedizin schon lange Forschungsobjekt. Inzwischen gibt es weltweit Forschungen zum Thema "Gesundheit durch den Wald" und die Wirkung des Waldbadens auf den Menschen. Auch die Universität Rostock hat im Bereich Waldtherapie verbunden mit Prävention geforscht. Grundsätzlich gilt, dass Waldbaden präventiv wirkt: Es stärkt z.B. das Immunsystem und macht uns widerstandsfähig gegen Krankheitserreger. Gerade in stressigen Zeiten sorgt ein regelmäßiges Bad im Wald für Entspannung, innere Ruhe, erhöhte Konzentration und Ausgeglichenheit. Aber auch in der Nachsorge bei schweren Krankheiten wie z.B. Krebs werden durch Waldbaden die natürlichen Killerzellen angekurbelt.
Sie bieten Kurse im Waldbaden an. Kann man auch ohne Anleitung ein Waldbad nehmen?
Claudia Gründer: Jeder kann Waldbaden für sich allein oder mit Familie und Freunden durchführen. Man sollte einen Wald wählen, in dem man sich wohl fühlt, gut auskennt und in dem man entspannen kann. Es werden ca. zwei Stunden und eine Strecke von ca. 1,5 km benötigt. Das entspricht einem halben Tag Waldbaden. Mit maximal vier Stunden und einer Strecke von ca. 3,5 km hat man einen ganzen Tag Wald gebadet. Der Vorteil eines angeleiteten Kurses ist, dass man Zeit und Raum komplett unbeachtet lassen und die Verantwortung an einen geschulten Kursleiter abgegeben kann. Als Waldbademeisterin hat man eine Menge Wissen, Erfahrungen und Ideen für so ein Waldbaden, damit die Teilnehmer und Teilnehmerinnen genießen, erfahren, staunen, sich wohlfühlen können.
Welche Übungen kann man im Wald durchführen, um die eigene Achtsamkeit zu steigern und den Erholungseffektzu vergrößern?
Claudia Gründer: Die einfachste Übung ist, sich einfach mal für mindestens 20 Minuten an einen Wohlfühlort im Wald zu setzen oder sogar zu legen und alles um sich herum ganz bewusst wahr zu nehmen − die Geräusche, Düfte, Farben. Der Blick in die Baumwipfel ist wunderschön. Im Sommer kann man auch einfach mal die Schuhe ausziehen und ganz langsam und achtsam über den Waldboden gehen: Wie ist der Boden unter den Füßen beschaffen, welche Temperatur, welchen Feuchtigkeitsgehalt hat er? Ansonsten tut es schon gut, einfach mal stehenzubleiben und mehrmals tief ein- und ausatmen. Füllen Sie die Lunge mit sauberer Luft und spüren Sie gleichzeitig die entstehende innere Ruhe.
Danach versuchen Sie, die Düfte um sich herum ganz bewusst in sich aufzunehmen. Wichtig bei allem, was im Wald geschieht: Gehen Sie respektvoll mit der Natur um.
Zahlen die Krankenkassen Kurse für Waldbaden?
Claudia Gründer: Die Krankenkassen bezuschussen Kurse für Waldbaden, wenn der Kursleiter eine entsprechende zertifizierte Ausbildung vorweisen kann und bei der Zentralen Prüfstelle (ZPP) einen Antrag eingereicht und genehmigt bekommen hat.
https://www.mdr.de/ratgeber/gesundheit/entspannung-natur-wald-waldbaden-108.html
Text 2
Ein Dorf für grüne Energie
Das Dorf Feldheim in Brandenburg macht sich unabhängig von Öl und Kohle.
Seit Kurzem deckt das Dorf seinen kompletten Strombedarf und drei Viertel des Wärmebedarfs durch moderne Energien. “Das funktioniert mithilfe einer modernen Anlage für Bio-Gas”, erklärt der Diplom-Physiker Eckhard Meier. “Da kommen Abfall von den Tieren, Getreide und Holz rein und werden erwärmt. Ein Motor verbrennt das Gas und erzeugt dabei Wärme. Der Motor treibt dann einen Generator an, der Strom produziert.” Entstanden ist die Idee des “Bio-Energiedorfs” an der Universität Göttingen.
Ziel der Wissenschaftler war es zu zeigen, dass es möglich ist, ein Dorf komplett mit erneuerbaren Energien zu versorgen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Tatsächlich: Die Bio-Gasanlage erzeugt jährlich doppelt so viel Strom wie die Gemeinde verbraucht. Der Rest wird in das Stromnetz abgegeben und kostenlos anderen Dörfern zur Verfügung gestellt. Passt das Konzept auch für andere Dörfer? “Im Prinzip schon”, meint Eckhard Meier. Die technischen Anlagen könnten an anderen Orten genauso aufgebaut werden – der Raum bedarf ist gering. Man benötigt allerdings vor allem eines: aktive und begeisterte Einwohner!
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Das Münchener Oktoberfest. Welche Aussagen sind RICHTIG?
I- Man feierte die Geburt von Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen.
II- Von Mitte September bis Anfang Oktober findet das Volksfest in München statt.
III- Es findet seit 1810 auf der Theresienwiese in der bayerischen Landeshauptstadt München statt.
IV- Um die Geburt der Prinzessin zu feiern, wurde ein Pferderennen organisiert.
Welche Lösung ist RICHTIG:
FURB•
Manche Menschen verbringen 5___________ Zeit in sozialen Netzwerken, was zu Problemen wie 6___________ führen kann. Daher sollte man darauf achten, die Nutzung auf ein 7___________ Maß zu beschränken.
Wählen Sie die richtige Option für die Lücken: